SO WIRD DIE STRAHLENTHERAPIE VORBEREITET

Voraussetzung für eine erfolgreiche Strahlentherapie ist deren sorgsame Vorbereitung. Diese fängt bereits beim ersten Kontakt mit dem Patienten an. Wir nehmen uns bewußt Zeit für ein ausführliches Aufklärungsgespräch. Uns ist es wichtig, von der bisherigen Krankengeschichte und den Beschwerden zu erfahren, die Anlass für die geplant Behandlung sind.

Alle vorhandenen Untersuchungsergebnisse werden kritisch geprüft. Manchmal sind noch weitere diagnostische Maßnahmen notwendig. Wurde bereits andernorts eine Strahlentherapie durchgeführt, fordern wir sämtliche Unterlagen an und überprüfen, ob die vorgesehene Behandlung noch möglich ist. Wir stimmen die Details der Behandlung mit anderen Fachärzten ab, z.B. wenn zusätzlich zur Bestrahlung eine Chemotherapie notwendig ist.

Der Planungscomputertomographie kommt als Grundlage der Behandlungsplanung eine zentrale Bedeutung zu. Deshalb sehen wir für diesen Teil der Vorbereitung besonders viel Zeit vor. In einer ruhigen und persönlichen Atmosphäre kann sich der Patient an die neue Situation gewöhnen und erhält wichtige Hinweise zu seinem Verhalten während der Bestrahlung. Falls nötig, stellen wir wichtige Organe mit Kontrastmittel dar. Dieses wird oral und/oder intravenös verabreicht.

Wenn Sie das Dokument anklicken, vergrößert es sich! Planungscomputertomograph, Fa. Philips
Planungscomputertomograph, Fa. Philips

Die Patientenposition wird über ein Lasersystem (DORADO 4, Fa. LAP) festgehalten und kann vom CT direkt an das Bestrahlungsgerät übertragen werden: Man nennt das virtuelle Simulation. Dadurch kann der Beginn der Behandlung beschleunigt werden, da die früher übliche konventionelle Durchleuchtung am Simulator entfällt.

LETZTE AKTUALISIERUNG DIESER SEITE

20. Juli 2017