ARZTKONTAKTE WÄHREND DER BEHANDLUNG SIND WICHTIG!

Da sich die Behandlung über einen Zeitraum von mehreren Wochen erstreckt, ist die regelmäßige ärztliche Betreuung wichtig. Wir möchten den Patienten nicht nur zu Beginn und zum Ende der Therapie sehen. Andererseits sind tägliche Kontrollen nicht grundsätzlich notwendig. So haben wir uns für persönliche Kontakte im Wochenrhythmus entschieden. Jeden Donnerstag wird die Bestrahlung um eine ärztliche Visite erweitert.

Der Patient schildert sein aktuelles Befinden und eventuelle Beschwerden. Der behandelnde Arzt untersucht die Bestrahlungsregion. Es besteht die Möglichkeit, offene Fragen anzusprechen, die z.B. im Aufklärungsgespräch nicht thematisiert wurden. Bei Bedarf werden Medikamente verschrieben oder Laboruntersuchungen veranlasst. Häufig muss die Schmerzmedikation den sich ändernden Bedürfnissen angepaßt werden.

Nehmen die Nebenwirkungen im Behandlungsverlauf zu, werden die Kontrolluntersuchungen mehrfach wöchentlich, bei Bedarf täglich, durchgeführt. In enger Abstimmung mit den überweisenden Fachärzten suchen wir nach Möglichkeiten einer effektiven Symptomlinderung. Falls erforderlich, veranlassen wir die stationäre Aufnahme in den benachbarten Krankenhäusern, also dem Hegau-Bodensee-Klinikum Singen bzw. dem Klinikum Friedrichshafen. Wenn es der Allgemeinzustand des Patienten erlaubt, kann die Bestrahlung ohne Unterbrechung fortgesetzt werden.

Patienten mit Tumorerkrankungen der Kopf-Hals-Region leiden während der Bestrahlung häufig unter Schluckbeschwerden. Hier ist die Anlage eines Ports oder einer PEG vor Behandlungsbeginn hilfreich, um im richtigen Moment Zusatzernährung verabreichen zu können. Auf diesem Gebiet arbeiten wir mit Spezialisten von Copia Med zusammen.

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16. Mai 2018