DIE BESTRAHLUNG AM LINEARBESCHLEUNIGER

Auf der Basis der Planungscomputertomographie entwickeln der behandelnde Arzt und die Medizinphysikexperten unserer Praxis einen Behandlungsplan. Mit den berechneten Daten wird das eigentliche Behandlungsgerät, der Linearbeschleuniger, gesteuert. Bevor die Therapie am Menschen durchgeführt wird, prüfen wir durch Messungen an Phantomen, ob der Beschleuniger wie gewünscht arbeitet. Die Qualitätssicherung nehmen wir an diesem Punkt der Behandlungskette sehr ernst.

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Linearbeschleuniger, Fa. Elekta

Die Strahlenbehandlung bösartiger Tumoren findet täglich von Montag bis Freitag statt. Je nach Tumor variiert die Gesamtbehandlungsdauer zwischen zwei und acht Wochen. Die einzelne Sitzung dauert ca. 10-15 Minuten. Die Wartezeiten sind kurz.

Bei der ersten Bestrahlung kontrolliert der behandelnde Arzt persönlich die korrekte Einstellung. Hierzu gehören eine Überprüfung der richtigen Lagerung des Patienten sowie die Beurteilung von Kontrollaufnahmen, die unmittelbar vor der Behandlung gemacht werden. So stellen wir sicher, dass die Strahlung von Beginn an genau an die richtige Stelle im Körper gelangt.

Während der Bestrahlung befindet sich nur der Patient im Therapieraum. Über eine Wechselsprechanlage und mehrere Kameras ist der Kontakt zwischen Patient und Personal jederzeit gewährleistet. Bei Bedarf kann die Behandlung an jeder beliebigen Stelle unterbrochen und später fortgesetzt werden.

LETZTE AKTUALISIERUNG DIESER SEITE

14. September 2017