20.10.2017 INTERDISZIPLINÄRES SYMPOSIUM ZUM THEMA HIRNMETASTASEN

Frankfurt. Bösartige Tumoren können sich über die Blutbahn in verschiedene Organe des Körpers ausbreiten. Bei ca. 25% aller Krebspatienten treten solche Absiedelungen im Gehirn auf. Die Diagnose verschlechtert die Prognose erheblich und bedingt häufig die rasche Einleitung einer gezielten Behandlung. Auf dem ersten gemeinsamen Symposium von Deutscher Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) und Deutscher Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) diskutierten Mitte Oktober knapp 200 Teilnehmer aus verschiedenen Fachrichtungen über verschiedene Therapieansätze. Hierzu gehören neben der Operation auch verschiedene Möglichkeiten der Strahlentherapie. Wir bieten in unserer Praxis zur Behandlung von Hirnmetastasen sowohl die bei einer großen Zahl von Hirnmetastasen unumgängliche Ganzhirnbestrahlung als auch sehr präzise Bestrahlungsformen an. Die Behandlung von Hirnmetastasen und Hirntumoren stellt einen Schwerpunkt unserer Praxistätigkeit dar. 

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DEGRO DGNC Hirnmetastasen-Symposium Frankfurt 20.10.2017

22.09.2017 HOMEPAGE DER GEMEINSCHAFTSPRAXIS ERNEUT VON HEALTH ON THE NET ZERTIFIZIERT

Singen. Die über das Internet erhältlichen Informationen zum Thema Gesundheit sind vielfältig und mit Blick auf ihre Seriosität für Laien oft nur schwer zu beurteilen. Die Stiftung "Health on the Net" hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf diesem Gebiet durch eine standardisierte Beurteilung von Webseiten für mehr Transparenz zu sorgen. Untersucht werden 8 Kriterien, u.a. die Offenlegung einer evtl. Finanzierung über Dritte, die Belegung von Aussagen im Text durch Nennung von wissenschaftlichen Quellen und Angaben zum Datenschutz. Wie wir bei diesen Kriterien detailliert beurteilt wurden, können Sie hier einsehen. Bereits zum 8. Mal in Folge wurde unsere Homepage mit dem Siegel der Stiftung ausgezeichnet. Aber: Zu Recht ist eines der beurteilten Kriterien "Komplementarität" - unsere Internetpräsenz bietet ergänzende Informationen, ersetzt aber den persönlichen Arztkontakt nicht.

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Zertifikat Health on the Net

10.09.-13.09.2017 HR. WIRTZ REFERIERT BEI DER JAHRESTAGUNG DER DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR MEDIZINISCHE PHYSIK IN DRESDEN

Dresden. In der sächsischen Landeshauptstadt fand Mitte September die 48. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medinische Physik (DGMP) statt. Unser Leitender Physiker Holger Wirtz beteiligte sich am wissenschaftlichen Programm und an verschiedenen Lunch-Symposien mit eigenen Vorträgen. Schwerpunktthema seiner Referate war die "Strahlentherapie 4.0" - analog zu diesem mittlerweile aus dem industriellen Bereich bekannten Schlagwort ging es um innovative Ansätze zur sinnvollen Vernetzung komplexer Prozesse in der strahlentherapeutischen Praxis. Wir gehören zu den radioonkologischen Einrichtungen in Deutschland, die die Digitalisierung am konsequentesten vorantreiben und damit die täglichen Arbeitsprozesse optimieren. Patienten profitieren von einer high-tech-Strahlentherapie nicht nur durch bessere Behandlungsergebnisse und weniger Nebenwirkungen, sondern auch im Bereich Sicherheit bei der Anwendung von Strahlen und bestem Service.

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48. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik

19.07.2017 GESUNDHEITSFORUM LUNGENKREBS IN BAD SÄCKINGEN

Bad Säckingen. In Kooperation mit dem Spital Waldshut fand im Kursaal Bad Säckingen ein weiteres Gesundheitsforum für Patienten und Interessierte statt. Ca. 50 Zuhörer waren gekommen, um sich über moderne Behandlungsmöglichkeiten bei Lungenkrebserkrankungen zu informieren. Chefarzt Dr. Zeller erläuterte die verschiedenen thoraxchirurgischen Aspekte des facettenreichen Krankheitsbildes und stellte dar, welche Operationen im Spital Waldshut durchgeführt werden. Dr. A. Baumgarten und Dr. P. Hoffmeister aus der Schwerpunktpraxis in Bad Säckingen gaben einen spannenden Einblick in die Entwicklung der sog. "zielgerichteten" Therapie, also neuen medikamentösen Therapieformen mit z.B. Antikörpern. Prof. Lutterbach stellte die Entwicklungen in der Strahlentherapie dar, v.a. die Integration neuer Bildgebung wie PET in die Bestrahlungplanung und die Berücksichtigung der Atembeweglichkeit von Lungentumoren. Die atemgetriggerte Bestrahlung gehört zum festen Bestandteil der in unserer Praxis eingesetzten Techniken. Sie hilft effektiv bei der Schonung von gesundem Lungengewebe in der Umgebung des zu bestrahlenden Tumors.  

06.07.-07.07. 1. EUROPÄISCHE KONFERENZ DER SOLARBETRIEBENEN STRAHLENTHERAPIE 4.0

Singen. Anfang Juli 2017 fand in der Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie in Singen die "1. Europäische Konferenz der solarbetriebenen Strahlentherapie 4.0" statt. Es trafen sich die Initiatoren aus Amerika, Afrika und Deutschland zum Austausch von Konzepten, Projekten, Lösungsvorschlägen und Netzwerken. Ziel der Aktivitäten ist die Bekämpfung der desolaten Versorgung von Krebspatienten in Afrika. Namhafte Vertreter der Firma ELEKTA (E. Hensler), des Dana Faber Cancer Instituts (Harvard Medical School, Boston, Prof. C. Moser, Prof. W. Ngwa), des wissenschaftlichen Austausch-Vereins (MephidA - Medizinphysiker in der Diaspora für Afrika, Dr. E. Okonkwo), der deutschen Industrie, der "Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit" (GIZ) und Vertreter des rotarischen Clubs Überlingen und Singen diskutierten auf Einladung des Ltd. Medizinphysikexperten Holger Wirtz konkrete Hilfsprojekte in Ghana, Ruanda, Namibia und Kamerun.

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1. Europäische Konferenz der solarbetriebenen Strahlentherapie 4.0

15.06.-18.06.2017 23. JAHRESTAGUNG DER DEGRO IN BERLIN MIT VORTRÄGEN AUS SINGEN/FRIEDRICHSHAFEN

Berlin. Die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) hielt ihre Jahrestagung 2017 in Berlin ab. Fachärzte für Strahlentherapie, Medizinphysiker und Strahlenbiologen treffen sich bei dieser Gelegenheit ebenso wie Medizinisch-technische Radiologieassistentinnen und in der Administration der Strahlentherapie Tätige. Wie bereits seit vielen Jahren war auch in Berlin nahezu das gesamte Team unserer Gemeinschaftspraxis anwesend. Hr. Wirtz präsentierte in einem großen Vortrag sein ausgefeiltes Konzept zum Risikomangement, das wir in unserer Einrichtung unter seiner Federführung entwickelt haben. Fr. Pasler und Hr. Michel hielten einen Vortrag zu speziellen Dosismesstechniken, die sie schwerpunktmäßig am Standort in Friedrichshafen untersucht hatten. Prof. Lutterbach schied nach 8 Jahren auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand des Berufsverbands der Deutschen Strahlentherapeuten aus. Als Nachfolger wurde Prof. Höcht, Trier, gewählt. Am Freitagabend feierte die ganze Reisegruppe im Café Käfer auf dem Dach des Reichstags das 10-jährige Bestehen unserer Praxis.

05.05.-09.05.2017 36. JAHRESTAGUNG DER ESTRO IN WIEN MIT POSTER AUS SINGEN/FRIEDRICHSHAFEN

Wien. Die European Society for Radiotherapy and Oncology (ESTRO), also die wissenschaftliche Fachgesellschaft der europäischen Strahlentherapeuten traf sich Anfang Mai in Wien. Der alle zwei Jahre stattfindende Kongress ist aufgrund seiner Größe und der Qualität der Beiträge immer ein Highlight im Veranstaltungskalender. Bei dieser Gelegenheit werden neueste klinische Studien vorgestellt, aber auch Medizinphysiker und Strahlenbiologen kommen zu Wort. Unsere am Standort Friedrichshafen tätige Physikerin M. Pasler stellte eigene Forschungsergebnisse vor, die sie an einem speziellen Dosismessgerät erarbeitet hat. Kongressteilnehmer haben die Möglichkeit, sich für eine Präsentation während der Tagung zu bewerben, wobei die Kriterien für eine Annahme auf dem Level dieses Kongresses streng definiert sind. Ein Poster oder ein Vortrag sind von daher ein Gütesiegel und eine große Anerkennung für innovative Forschungsaktivitäten.

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36. Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Strahlentherapie

28.04.-30.04.2017 GLOBAL HEALTH CATALYST SUMMIT IN BOSTON

Boston. Der Global Health Catalyst (GHC) Summit ist eine jährlich stattfindende Tagung, die sich mit der globalen Perspektive von Krebserkrankungen beschäftigt. Der Zugang zu einer qualifizierten medizinischen Versorgung ist weltweit sehr unterschiedlich. Nur in wenigen Ländern bestehen Möglichkeiten für Diagnostik und Therapie wie in Deutschland. Manchmal fehlen elementare Dinge, wie z.B. eine zuverlässige Stromversorgung. Wir haben 2011 auf dem Dach unserer Praxis eine Photovoltaikanlage installiert. Den auf diese Weise produzierten Strom nutzen wir direkt zum Betrieb unserer medizinischen Geräte und der Haustechnik. An sonnigen Tagen sind wir energetisch völlig autonom, d.h. die erzeugte Strommenge reicht für den Betrieb der Beschleuniger, des Computertomographen und der Klimaanlage. Unser Leitender Physiker Herr Wirtz referierte in Boston auf Einladung der Veranstalter über dieses im Wesentlichen von ihm ausgearbeitete Konzept, für das es in Afrika - ein Land mit viel Sonne, aber häufig maroder Infrastruktur (immer wieder Stromausfall im öffentlichen Netz!) - bereits zahlreiche Interessenten gibt.

16.03.-17.03.2017 AUDIT DES ONKOLOGISCHEN ZENTRUMS HEGAU-BODENSEE DURCH DIE DEUTSCHE KREBSGESELLSCHAFT

Singen. Die alljährlich im März stattfindende Begutachtung des Onkologischen Zentrums Hegau-Bodensee, dessen integraler Bestandteil unsere Praxis darstellt, erbrachte auch 2017 ein sehr positives Feed-Back. Drei Gutachter der Deutschen Krebsgesellschaft prüften das Brustzentrum, das Darmzentrum sowie das Prostatakarzinomzentrum auf verschiedenste Aspekte, u.a. Qualität der Diagnostik, Einhaltung von Behandlungsleitlinien, Dokumentation, Umsetzung von Beschlüssen der Tumorkonferenzen und vieles mehr. Am Ende der beiden Audit-Tage sprachen die Gutachter ein großes Lob für Singen als krebsmedizinisches Zentrum im Bodenseeraum aus. Mit Blick auf die Strahlentherapie wurden insbesondere die aufwändige Erstaufklärung, die intensive psychosoziale Begleitung während der Behandlung und der gute Service mit kurzen Wartezeiten auf das Erstgespräch und die einzelnen Termine während der Therapie gewürdigt.

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Zertifikat DKG Onkologisches Zentrum

21.02.2017 KOOPERATION MIT RECHTSANWALTSKANZLEI PROF. HALBE, KÖLN/HAMBURG/BERLIN

Singen. Die Führung eines Unternehmens im Gesundheitswesen ist heutzutage auch in rechtlicher Hinsicht eine Herausforderung. Zahlreiche Gesetze definieren den Rahmen, in dem wir tätig sind. Wir sind mit arbeitsrechtlichen Fragen konfrontiert, die unsere Mitarbeiter betreffen. Mit Kooperationspartnern und Lieferanten müssen Verträge geschlossen werden. In Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden, der Ärztekammer und der Kassenärztlichen Vereinigung sind Zulassungsfragen zu klären. Patienten haben ein Recht auf eine klare Beantwortung von medizinrechtlichen Fragen. Kurzum: Erst mit kompetenter juristischer Beratung und Begleitung sind wir arbeitsfähig. Um den vielfältigen Herausforderungen gewachsen zu sein, arbeiten wir seit Februar 2017 mit der Kanzlei Prof. Halbe mit Standorten in Köln, Hamburg und Berlin zusammen.

11.01.-13.01.2017 TÜV-WIEDERHOLUNGSAUDIT DIN ISO 9001 2015

Singen-Friedrichshafen. Traditionell beginnt das Jahr in der Praxis mit der Begutachtung unseres Qualitätsmanagements durch den TÜV Süd, 2017 bereits zum 9. Mal. Seit Beginn unserer Tätigkeit legen wir Wert auf eine externe Zertifizierung unserer Strukturen und Prozesse. Im vergangenen Jahr gehörten wir zu den ersten Einrichtungen im Gesundheitswesen, die nach ISO 9001 2015 auditiert wurden. Im Vergleich zur Vorversion ISO 9001 2008 wird nun vermehrt Wert auf die Analyse und das Management von Risiken gelegt. Unser Leitender Physiker Hr. H. Wirtz beschäftigt sich bereits seit langem intensiv mit dieser Thematik und ist hierfür deutschlandweit sowie auf europäischer Ebene Ansprechpartner zahlreicher Institutionen. Wir verwenden bereits die vom TÜV 2016 neu herausgegebenen Prüfzeichen, die den Inhalt des Zertifizierungsvorgangs unmittelbar erkennen lassen.  

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Neues TÜV-Prüfzeichen ISO 9001

25.11.-26.11.2016 HERBSTTAGUNG DES BERUFSVERBANDS DEUTSCHER STRAHLENTHERAPEUTEN

Berlin. Am 1. Adventswochenende richtet der Berufsverband Deutscher Strahlentherapeuten (BVDST) troditionell seine Herbsttagung in Berlin aus, kombiniert mit der Vorstandssitzung. Seitens unserer Praxis nach Prof. Lutterbach teil. Schwerpunkt dieses von 100 Strahlentherapeuten aus dem ganzen Bundesgebiet besuchten Symposiums sind berufspolitische Themen. 2016 ging es u.a. um die Aspekte der betrieblichen Altersvorsorge, die Bedeutung regionaler Krebsregister, die Handhabung der Nachbesetzung von Vertragsarztsitzen bei der Praxisübergabe - und natürlich wie immer um Neuerungen der Vergütung nach EBM und GOÄ. 

22.11.2016 GESUNDHEITSFORUM BAD SÄCKINGEN ZUM THEMA "MODERNE THERAPIE BEI DARM- UND LUNGENKREBS"

Bad Säckingen. Im Kursaal der Trompeterstadt fand Ende November erstmalig ein von T. Jakob organisiertes Gesundheitsforum statt, auf das im Vorfeld ausführlich in Presse und Radio aufmerksam gemacht wurde. 200 Interessierte waren der Einladung gefolgt. Neben Prof. Lutterbach als Vertreter der Strahlentherapie sprachen Dr. Johannes Zeller als Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie des Spitals Waldshut sowie Dr. P. Hoffmeister, niedergelassener Internist und Onkologe in Bad Säckingen. In jeweils 10-minütigen Referaten beleuchteten die Referenten die Bedeutung ihres Fachgebiets für die Behandlung von Darm- und Lungenkrebs. Anschließend gab es Gelegenheit zur Diskussion und zu Fragen, die lebhaft in Anspruch genommen wurde. Die Veranstaltung belegte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen den Fächern, die am Hochrhein in einer sehr guten Kooperation der Referenten vorbildlich gelebt wird, u.a. durch die in 14-tägigem Rhythmus stattfindenden Konferenzen des Tumorzentrums Hochrhein.

18.11.-19.11.2016 HERBST IM HEGAU: STRAHLENTHERAPIE VON HAUTTUMOREN

Singen. Jedes Jahr im Herbst veranstaltet unsere Praxis eine Tagung, zu der wir befreundete Strahlentherapeuten aus Baden-Württemberg und der benachbarten Schweiz einladen. Mitte November fand die 9. Ausgabe des "Herbst im Hegau" statt. Thematisch ging es dieses Mal um die Bestrahlung von Hauttumoren. Dieser Bereich wird auch in der Strahlentherapie immer wichtiger, da die Zahl der Neuerkrankungen stark zunimmt. Dr. T. Ermuth stellte als Gastreferent die Arbeit des niedergelassenen Dermatologen dar. In den nachfolgenden Referaten ging es um die verschiedenen häufigen Hautkrebstypen (Basaliome, Plattenepithelkarzinome, Melanome), aber auch um Sonderformen (z.B. das Merkelzellkarzinom). Die Strahlentherapie leistet als Alternative oder ergänzend zur Operation einen sehr wichtigen Beitrag zur Verbesserung der lokalen Tumorkontrolle. Auch Hautkrebsmetastasen in Lymphknoten oder Organen wie z.B. dem Gehirn können bestrahlt werden. Unsere Praxis ist gezielt für dieses Indikationsgebiet ausgerüstet.

14.10.-15.10.2016 DEGRO-WORKSHOP KLINISCHE UND ADMINISTRATIVE INFORMATIK

Freiburg. Bereits zum 6. Mal fand in Freiburg der Workshop unserer Fachgesellschaft zur Datenverarbeitung in der Strahlentherapie statt. Wir beteiligen uns als Praxis bereits seit Beginn dieser Reihe mit eigenen Vorträgen am Programm. Unser Physiker M. Obenland berichtete über die aktuellen Entwicklungen zum Thema "elektronischer Arztbrief". Der Leitende Medizinphysikexperte unserer Praxis, H. Wirtz, referierte zum Thema "Bedeutung des Qualitätsmanagements für einen patienten- und ablaufzentrierten Workflow". Hr. Wirtz vertritt unserer Praxis bereits seit vielen Jahren in der Arbeitsgruppe "elektronische Patientenakte" der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO). 

23.09.-27.09.2016 JAHRESTAGUNG DER AMERIKANISCHEN STRAHLENTHERAPEUTEN IN BOSTON

Boston. Regelmäßige Fortbildung aller Praxismitglieder auf höchstem Niveau gehört zu den Markenzeichen unseres Hauses. Der Veranstaltungskatalog umfasst deshalb auch regelmäßige Besuche internationaler Kongresse. Ende September besuchte Prof. Lutterbach die 58. Jahrestagung der Amerikanischen Gesellschaft für Strahlentherapie in Boston. Unter dem Motto "Enhancing value, improving outcomes" versammelten sich ca. 10.000 Strahlentherapeuten, Strahlenbiologen und Medizinphysiker aus aller Welt, um sich über neueste Erkenntnisse in der Patientenversorgung und in der Grundlagenforschung auszutauschen. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch eine große Industrieausstellung mit Präsentation neuester gerätetechnischer Entwicklungen. Als Fazit bleibt festzuhalten, dass die Gemeinschaftspraxis in Singen - Friedrichshafen sowohl mit Blick auf die vor Ort umgesetzten Behandlungskonzepte als auch hinsichtlich der medizintechnischen Voraussetzungen modernsten internationalen Standards entspricht.

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58. Jahrestagung der Amerikanischen Gesellschaft für Strahlentherapie

19.07.2016 BESTNOTE BEIM AUDIT DER ÄRZTLICHEN STELLE DER LANDESÄRZTEKAMMER

Singen/Friedrichshafen. Die Qualität der Strahlentherapie in Deutschland bewegt sich auf einem sehr hohen Niveau. Hierzu tragen regelmäßige Begutachtungen der einzelnen Standorte durch die Ärztlichen Stellen der Landesärztekammern bei. Alle zwei Jahre erhält jede Einrichtung Besuch vom Leiter der Ärztlichen Stelle und einer Gutachterkommission, bestehend aus zwei Fachärzten für Strahlentherapie, einem Medizinphysikexperten und einem Vertreter des Regierungspräsidiums als Aufsichtsbehörde. Im Rahmen des ca. 4-stündigen Audits werden die Leistungen der jeweiligen Institution detailliert untersucht. Hierzu gehören u.a. eine genaue Überprüfung, ob die Krankenakten sauber geführt werden, die Einsicht in praxisinterne Handlungsanweisungen und eine eingehende Begutachtung der Medizintechnik. Zum vierten Mal in Folge wurde die Gemeinschaftspraxis Singen - Friedrichshafen mit der Bestnote "sehr gut" ausgezeichnet.

12.07.2016 FORTBILDUNG ONKOLOGIKUM ZU HNO-TUMORERKRANKUNGEN

Singen. Bösartige Tumorerkrankungen im Kopf-Halsbereich sind relativ häufig, wie z.B. Kehlkopfkrebs. Aber auch andere Tumore in dieser Region, z.B. der Zunge oder des Rachens, kommen vor. Die Behandlung stellt eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten dar und verlangt eine enge Abstimmung zwischen den behandelnden Partnern. In Singen haben wir in den vergangenen 10 Jahren tragfähige Strukturen aufgebaut, die ein optimale Versorgung von Patienten mit HNO-Tumoren erlauben. In einer Fortbildung des ONKOLOGIKUM am 12. Juli 2016 referierte der Leitende Oberarzt der HNO-Klinik Tübingen, Hr. Dr. Mauz, über aktuelle Aspekte von Diagnostik und operativer Behandlung. In weiteren Referaten ging es um die Möglichkeiten der Strahlentherapie (Prof. Lutterbach) und der Systemtherapie (Dr. Fietz, Onkologische Schwerpunktpraxis, Singen), die bestmögliche Vorbereitung der Behandlung durch eine umfassende Zahnsanierung (Dr. Dr. Schneider, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Singen) und die unterstützende Behandlung, z.B. Zusatzernährung (Fr. Ohl, Fa. Consense).

06.07.2016 INSTALLATION VIDEOKONFERENZSYSTEM

Singen. Um die Kommunikation zwischen unseren beiden Standorten in Singen und Friedrichshafen zu erleichtern, hat die Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie ein hochmodernes Videokonferenzsystem installiert. Am Standort Singen wurde hierfür durch die Fa. Heldele im Konferenzraum ein 84-Zoll-Bildschirm montiert. Über spezielle Hard- und Software der Fa. Polycom ist es nun möglich, die Mitarbeiter des jeweils anderen Standorts in Bild und Ton zuzuschalten. Auch die Präsentation von Inhalten, z.B. mit Powerpoint, ist möglich. Durch Bild-in-Bild-Technologie können auf den Großbildschirmen wahlweise auch zeitgleich Präsentationsbilder und Livebilder des anderen Standorts übertragen werden. Dies wird z.B. im Rahmen von gemeinsamen Fortbildungen oder für Besprechungen der Praxisleitung genutzt. Die neue Videokonferenzanlage ist ein weiterer Baustein in der Vernetzung beider Standorte. Durch Vermeidung von Fahrten stellt sie auch einen Beitrag zur ökologischen Praxisführung dar.

12.04.2016 PRAXISBESUCH AUS IRLAND

Singen. Eine Gruppe von Radioonkologen aus dem St. Vincent's University Hospital, Dublin (Irland) informierte sich Mitte April in unserer Praxis über die neueste Gerätetechnologie in der Strahlentherapie, insbesondere über unser neues Hochleistungs-CT zur Bestrahlungplanung. Hr. Wirtz als Leitender Physiker und I. Norton von der Firma Philips standen für alle Fragen während der eintägigen Visite zur Verfügung. Dabei ging es auch um zahlreiche Aspekte des Workflow, an dessen Weiterentwicklung und Perfektionierung wir in unserem Hause permanent arbeiten. Der Besuch aus Irland sprach von einer "eye-opening experience".

Wenn Sie das Dokument anklicken, vergrößert es sich! Besuch aus dem St. Vincent's Hospital, Dublin (Irland)
Besuch aus dem St. Vincent's Hospital, Dublin (Irland), ganz links: Ltd. Medizinphysikexperte Holger Wirtz. Foto: Johanna Christ

27.01.2016 ZERTIFIZIERUNG DER PRAXIS NACH DIN ISO 9001-2015

Singen - Friedrichshafen. Bereits mit der Eröffnung der Praxis im Jahr 2007 haben wir ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN ISO 9001 eingeführt. Dieses wurde in den vergangenen Jahren konsequent weiterentwickelt. Wir legen dabei Wert auf einen pragmatischen Ansatz, der für alle Beteiligten im Alltag zu Klarheit und, wo immer möglich, zu Arbeitserleichterungen führen soll. Die Einhaltung der Vorgaben der DIN ISO 9001 wird in jährlichen Audits vom TÜV überprüft. Im Januar 2016 haben wir uns als einer der ersten Gesundheitsdienstleister in Deutschland der Zertifizierung nach der neuen ISO 9001-2015 gestellt. In der Neufassung der DIN wird großer Wert auf die Analyse des Kontextes gelegt, in dem die Praxis agiert (Patienten, Zuweiser, Kliniken, Gesundheitspolitik). Darüber hinaus spielt die Etablierung eines detailliert darzustellenden Risikomanagementsystems eine zentrale Rolle. Dieses hatten wir bereits in den Jahren 2012-2015 aufgebaut. Dank des unermüdlichen Einsatzes unseres Qualitätsmanagementbeautragten Holger Wirtz hat der TÜV Süd unsere Praxis erneut zertifiziert.

26.01.2016 DEGRO-AKADEMIEVORSTAND TAGT IN HANNOVER

Hannover. Die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie DEGRO kümmert sich intensiv um die Weiter- und Fortbildung von Ärzten, Medizinphysikern, MTRA's und den Angehörigen der administrativen Berufe (Dokumentation, Abrechnung, Rezeption). Die DEGRO-Akademie hat dabei die Aufgabe, die verschiedenen Veranstaltungen zu einem sinnvollen Curriculum zusammenzufassen, die Veranstaltungen nach bestimmten Qualitätskriterien zu bewerten und diese im Vorfeld zu akkreditieren. Prof. Lutterbach ist im Vorstand der Akademie u.a. für die Weiterentwicklung des "Lehrplans" zuständig. Bei der jährlichen Vorstandssitzunng Ende Januar in Hannover wurde der Veranstaltungsplan für 2016 verabschiedet. Im Laufe des Jahres soll eine neue Internetpräsenz für die DEGRO-Akademie erstellt werden.

Wenn Sie das Dokument anklicken, vergrößert es sich! ... auf dem Rückweg von der DEGRO-Akademie: Hannover Hauptbahnhof
... auf dem Rückweg von der DEGRO-Akademie: Hannover Hauptbahnhof

13.01.2016 HOCHRANGIGE PUBLIKATION UNSERER PHYSIKERIN M. PASLER

Friedrichshafen. Die Kernaufgabe unserer Praxistätigkeit besteht in der Patientenversorgung. Unsere Erfahrungen auf dem Gebiet innovativer Bestrahlungstechniken werden darüber hinaus auch wissenschaftlich ausgewertet. Auf diese Weise können auch andere Einrichtungen von unseren Erkenntnissen profitieren. Fr. Pasler, die als Medizinphysikerin am Standort Friedrichshafen tätig ist, hat eine große Studie veröffentlicht, die sich mit der Qualitätssicherung hochkomplexer Bestrahlungsverfahren beschäftigt (M. Pasler et al., Radiother Oncol 117, 407-411, 2015). Die Arbeit erschien jetzt in der angesehenen Zeitschrift der European Society for Radiotherapy and Oncology ESTRO. Fr. Pasler hat in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von weithin beachteten Forschungsergebnissen publiziert und Ende vergangenen Jahres ihre Promotion an der Medizinischen Universität Wien abgeschlossen.

Wenn Sie das Dokument anklicken, vergrößert es sich! Titel der Zeitschrift der European Society for Radiotherapy and Oncology ESTRO
Titel der Zeitschrift der European Society for Radiotherapy and Oncology ESTRO

21.-22.11.2015 8. SYMPOSIUM "HERBST IM HEGAU"

Singen. Bereits zum 8. Mal richtete die Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie Singen-Friedrichshafen ein Symposium aus, zu dem wir Chefärzte aus Baden-Württemberg (u.a. Villingen-Schwenningen, Stuttgart, Ravensburg, Karlsruhe, Offenburg, Schwäbisch Hall) und der Schweiz (Münsterlingen) einladen. Durch den kleinen und seit Jahren konstanten Personenkreis ist ein Forum entstanden, in dem sehr offen und selbstkritisch diskutiert wird. In diesem Jahr ging es um das komplexe Thema "Gynäkologische Tumore". Hierzu zählen bösartige Erkrankungen u.a. der Gebärmutter und des Gebärmutterhalses, der Scheide und des äußeren Genitale. Als externe Referenten berichteten Dr. Heine aus Singen über die Möglichkeit des Fertilitätserhalts bei Radiochemotherapien sowie die stellvertr. Chefärztin Fr. Dr. Lössl aus Bern über die Möglichkeiten der Nahbestrahlung (Brachytherapie) am Inselspital.

Wenn Sie das Dokument anklicken, vergrößert es sich! Die Teilnehmer vom "Herbst im Hegau" 2016
Die Teilnehmer vom "Herbst im Hegau" 2016

28.10.2015 ONKOLOGISCHES SYMPOSIUM IN BAD SÄCKINGEN

Bad Säckingen. Die Pflege der Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kollegen ist für uns wichtig. 80% der Krebstherapien können heute ambulant durchgeführt werden. Dies gilt neben der Strahlentherapie auch für die verschiedenen Formen der Systemtherapie, wozu wesentlich auch die Chemotherapie gehört. Auf Einladung der Praxis Dr. Hoffmeister und Dr. Keßler hielt Prof. Lutterbach Ende Oktober im Bad Säckinger Trompeterschloss einen Vortrag über die Möglichkeiten der modernen Strahlentherapie. Adressaten waren v.a. Hausärzte, die zu dieser Veranstaltung zahlreich erschienen waren. Im Anschluss an den Vortrag bestand die Möglichkeit, sich bei einem kleinen Imbiss noch persönlich auszutauschen.

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Bad Säckingen, Trompeterschloss

22.07.2015 DATENSCHUTZ WIRD BEI UNS GROSSGESCHRIEBEN!

Singen. Im Rahmen einer medizinischen Behandlung werden viele Daten produziert: Hierzu gehören Arztbriefe, radiologische Bilder (CT, MR, Röntgen), Bestrahlungspläne und vieles mehr. Neben der langjährigen Archivierung muss sichergestellt sein, dass diese besonders sensiblen Unterlagen nicht in unbefugte Hände gelangen. Um einen optimalen Datenschutz zu gewährleisten, wird unsere Praxis von einem externen Datenschutzbeauftragten der Fa. Economed geprüft, der z.B. auch die Einhaltung einschlägiger Bestimmungen auf dieser Homepage kontrolliert. Schauen Sie mal unter dem Menüpunkt Datenschutz! Ärzte und Mitarbeiter in der Praxis werden im Rahmen einer jährlichen Belehrung über die aktuelle Gesetzeslage und zu beachtende Bestimmungen informiert.

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Hr. Denkinger und Fr. Hermes von ECONOMED bei der Datenschutzbelehrung 2015

20.07.2015 AUSTRALIEN ZU BESUCH IN SINGEN

Singen. Wir pflegen in unserer Praxis die Philosophie eines "offenen Hauses" und freuen uns über Gäste aus aller Welt, die wir durch unsere vielfältigen Aktivitäten bei Kongressen oder medizintechnischen Hilfestellungen kennenlernen. Ein besonderer Besuch war die Visite von hochrangigen Vertretern von Genesis Care, dem größten australischen Anbieter von strahlentherapeutischen Leistungen - seit Juli auch mit 8 Niederlassungen in England vertreten. Aufmerksamkeit fanden hierbei v.a. die in unserer Einrichtung detailliert und praxisnah konzipierten Arbeitsabläufe und das innovative "risk management". Die Zusammenarbeit wird langfristig fortgesetzt. Eine 10-köpfige Delegation aus den neuen Niederlassungen in England begleitete die australischen Manager.

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Bericht im Südkurier über den Besuch von GENESIS CARE

25.06.2015 PROF. LUTTERRBACH IN DEN BUNDESVORSTAND WIEDERGEWÄHLT

Hamburg. Der Berufsverband der deutschen Strahlentherapeuten BVDST vertritt die berufspolitischen Interessen unseres Fachgebietes. Hierzu gehören z.B. Verhandlungen mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung KBV und privaten Krankenkassen zur Vergütung strahlentherapeutischer Leistungen, aber auch die Mitarbeit in verschiedenen Gremien wie den Leitlinienkommissionen der Deutschen Krebsgesellschaft DKG und natürlich die enge Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Fachgesellschaft DEGRO. Prof. Lutterbach wurde als Vertreter der niedergelassenen Strahlentherapeuten bei der Mitgliederversammlung in Hamburg einstimmig für eine dritte Amtszeit wiedergewählt.

12.05.2015 BRANDSCHUTZÜBUNG

Singen. Sicherheit wird bei uns in der Praxis großgeschrieben. In regelmäßigen Schulungen vermitteln Experten allen in unserem Haus tätigen Personen die hierzu notwendigen Kenntnisse. Von besonderer Bedeutung sind die jährlichen Schulungen für medizinischen Notfallsituationen. So werden mit Notärzten immer wieder Verhaltensmaßnahmen zur Erstversorgung bei Kreislaufstillstand oder bei Kontrastmittelzwischenfällen eingeübt. Aber auch die Gebäudesicherheit spielt eine wichtige Rolle. Brandschutztechniker der Fa. Dawin führten im Mai mit allen Praxismitarbeitern eine Löschübung durch. Im Mittelpunkt stand der praktische Einsatz verschiedener Feuerlöschtypen. Um die medizintechnische Einrichtung unserer Praxis im Brandfall optimal zu schonen, finden v.a. CO2-Löscher Verwendung.

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Löschübung: M. Obenland mit CO2-Feuerlöscher, Foto: J. Lutterbach

09.02.-11.02. DFG-SYMPOSIUM "MR-GUIDED RADIOTHERAPY" IN HEIDELBERG

Heidelberg. Die Bedeutung der Bildgebung zur Kontrolle der Strahlentherapie nimmt seit Jahren kontinuierlich zu. Überprüfte man die korrekte Lage des Patienten auf dem Behandlungstisch bis vor einigen Jahren mit einfachen Röntgenaufnahmen, sind moderne Beschleuniger heute mit einer zusätzlichen Computertomographie-Einheit (sog. Conebeam-CT) ausgestattet, die eine dreidimensionale Lagekontrolle erlaubt (bildgeführte Strahlentherapie, auch image-guided radiotherapy genannt). Auf einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgerichteten Symposium in Heidelberg diskutierten Ärzte und Forscher aus aller Welt über die Möglichkeiten, die Kernspintomographie in dieses Konzept zu integrieren. Für die Gemeinschaftspraxis nahm Prof. Lutterbach teil. Mit den Kollegen der Universitätsklinik für Strahlentherapie Heidelberg pflegen wir seit Jahren ein freundschaftliches Verhältnis und eine enge fachliche Kooperation.

21.01.2015 "GLIOMA UPDATE" DES NEUROONKOLOGISCHEN ZENTRUMS TÜBINGEN

Tübingen. Die Behandlung von Patienten mit bösartigen Tumoren des Gehirns gehört zu den Schwerpunkten unserer Praxis. Insgesamt sind diese sogenannten hirneigenen Tumore sehr viel seltener als Hirnmetastasen, also auf dem Blutweg entstehende Absiedelungen von Tumoren, die ihren Ursprung außerhalb des Gehirns haben (z.B. Lungenkrebs). In Tübingen existiert seit 2012 ein von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziertes Neuroonkologisches Zentrum, welches sich zur Aufgabe gemacht hat, die Zusammenarbeit der beteiligten Spezialisten zu verbessern. Im Rahmen einer interdisziplinären Fortbildungsveranstaltung wurden neueste Entwicklungen, insbesondere der Neuropathologie sowie der Systemtherapie, diskutiert sowie laufende Studien des Zentrums präsentiert. Seitens der Praxis für Strahlentherapie nahmen Fr. Dr. Björnsgard und Prof. Lutterbach teil.

08.11.-12.11.2014 FR. DR. BARTELT TEILNEHMRIN BEI DER 3. ESTRO-ESO MASTERCLASS IN PORTUGAL

Lissabon. Auf Einladung veranstaltet die Europäische Strahlentherapiegesellschaft (ESTRO) in Kooperation mit anderen onkologischen Fachgesellschaften in zweijährigen Abständen eine sogenannte Masterclass. Eine kleine Gruppe ausgewählter Teilnehmer beschäftigt sich in einem mehrtägigen Kurs mit den neuesten Entwicklungen des eigenen Fachgebiets. Anders als bei großen Kongressen stehen der unmittelbare Kontakt zu den Referenten und die ausgiebige Diskussion der Vorträge im Mittelpunkt. Die Veranstaltung hat somit vor allem Workshop-Charakter. Fr. Dr. Bartelt wurde seitens der ESTRO bereits zum 2. Mal zu dieser Tagung eingeladen. An der 1. Masterclass nahm Prof. Lutterbach teil.

14.09.-17.09.2014 JAHRESTAGUNG DER AMERIKANISCHEN STRAHLENTHERAPEUTEN IN SAN FRANCISCO

San Francisco. Die Jahrestagung der American Society for Radiation Oncology (ASTRO) ist der größte und wichtigste Kongress unseres Fachgebiets. Die in diesem Jahr an der Westküste abgehaltene Veranstaltung versammelte über 10.000 Teilnehmer aus aller Welt. Zahlreiche Innovation im Bereich der Medizintechnik wurden auf einer großen Industrieausstellung präsentiert. Internationale Forscherteams stellten neueste Studienergebnisse, u.a. zu häufigen Tumorerkrankungen wie Brust- und Prostatakrebs, vor. Viele der in San Francisco diskutierten innovativen Bestrahlungstechniken gehören an unseren Praxisstandorten in Singen und Friedrichshafen zum festen Angebot. Seitens der Gemeinschaftspraxis nahm Prof. Lutterbach an der diesjährigen Tagung teil.

13.09.2014 "DURCH DICK UND DÜNN" - PATIENTENVERANSTALTUNG MIT JAN HOFER ZUM THEMA DARMKREBS

Singen. Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen. Die Information der Öffentlichkeit zu allen Facetten dieses Themas spielt deshalb eine wichtige Rolle bei der Früherkennung dieses Krankheitsbildes und ihrer leitliniengerechten Behandlung. Am 13. September fanden sich über 200 Zuhörern in der Stadthalle zu einer Veranstaltung mit dem Titel "Durch Dick und Dünn" ein, die von der Fa. Roche unterstützt wurde. Prominenter Gast und Moderator war Tagesschausprecher Jan Hofer. Fr. Dr. Bartelt stellte die Möglichkeiten der modernen Strahlentherapie vor: Hochpräzise Behandlungstechniken ermöglichen heute eine Heilung auch bei fortgechrittenen Tumorstadien. Selbst in Kombination mit einer Chemotherapie können fast alle Patienten die Behandlung komplett ambulant absolvieren. Früher selbstverständliche mehrwöchige Krankenhausaufenthalte sind heute die Ausnahme.

22.07.2014 20. ÄRZTLICHE FORTBILDUNGSVERANSTALTUNG DES ONKOLOGIKUM ZUM THEMA REKTUMKARZINOM

Singen. Im ONKOLOGIKUM haben sich vor mittlerweile 5 Jahren mehrere in Singen ansässige Gemeinschaftspraxen zusammengeschlossen, die sich schwerpunktmäßig mit der Erkennung und Behandlung von Krebserkrankungen beschäftigen. Ende Juli fand die nunmehr 6. Fortbildungsveranstaltung für Ärzte statt, die sich dieses Mal mit dem Thema "Rektumkarzinom" befaßte. Enddarmtumoren gehören zu den häufigsten Krebserkrankungen in Westeuropa. In verschiedenen Beiträgen wurden der aktuelle Stand von Operation, Strahlentherapie und Systemtherapie dargestellt. Auch mögliche Nebenwirkungen kombinierter Behandlungen wie Stuhlinkontinenz oder sexuelle Funktionsstörungen wurden ausführlich besprochen.

03.-06.07.2014 20. JAHRESTAGUNG DER DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR RADIOONKOLOGIE IN DÜSSELDORF

Düsseldorf. Die diesjährige Tagung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie DEGRO fand im Herzen des Ruhrgebiets in Düsseldorf statt. In guter Tradition sind wir mit dem gesamten Praxisteam beider Standorte angereist. So haben nicht nur Ärzte und Medizinphysiker, sondern auch die MTRAs und Mitarbeiterinnen im administrativen Bereich die Möglichkeit, ihr Fachwissen auf den neuesten Stand zu bringen und sich mit Kolleginnen und Kollegen anderer Einrichtungen auszutauschen. Im Mittelpunkt der Diskussion standen neue Erkenntnisse bei der Behandlung häufiger Tumorerkrankungen wie Brustkrebs und Prostatakrebs. Nach der Rückkehr aus Düsseldorf wurden die Ergebnisse in einer Plenarfortbildung intern vorgestellt und aufgearbeitet.

23.06.2014 VORTRAG BEIM SCHMERZTHERAPEUTISCHEN ARBEITSKREIS RADOLFZELL

Radolfzell. Schmerzen gehören zu den häufigsten Symptomen bei Krebserkrankungen. Sie können z.B. durch Knochenmetastasen oder Lymphknotenmetastasen hervorgerufen werden. Auch Tumorrezidive können schmerzhaft sein. Prof. Lutterbach stellte vor dem seit Jahren bestehenden Schmerztherapeutischen Arbeitskreis von Fr. Dr. Pohlmeier im Krankenhaus Radolfzell die Möglichkeiten der Schmerzlinderung durch die moderne Strahlentherapie dar. Insbesondere die Präzisionsmethode IMRT bietet die Chance, eine gute Symptomkontrolle zu erzielen und gleichzeitig die umliegenden Organe besonders effektiv zu schonen. Ergänzend spielt natürlich die medikamentöse Schmerzlinderung eine wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang kooperieren wir eng mit den mitbehandelnden Fachärzten und Hausärzten.

16.05.-17.05.2014 5. DEGRO-WORKSHOP FÜR KLINISCHE UND ADMINISTRATIVE INFORMATIK IN DER STRAHLENTHERAPIE

Freiburg. Alle zwei Jahre treffen sich in Freiburg Informatiker und Medizinphysikexperten zu einer Fachtagung. Ohne den permanenten Einsatz dieser zumeist im Hintergrund wirkenden Experten wäre heute keine moderne Strahlentherapie denkbar. Die täglich in jeder strahlentherapeutischen Einrichtung generierten Daten müssen sinnvoll gelenkt, analysiert und archiviert werden. Dieser Bereich spielt in unserer Praxisgemeinschaft seit Beginn eine herausragende Rolle. Hr. Wirtz berichtete in mehreren Vorträgen u.a. über das in unserem Haus neu entwickelte Risikomanagement, die Implementierung der "Gesundheitsnorm" 15224 sowie aktuelle Virusprobleme in medizinischen Netzwerken.

04.04.-08.04.2014 33. JAHRESTAGUNG DER EUROPÄISCHEN GESELLSCHAFT FÜR RADIOONKOLOGIE IN WIEN

Wien. In zweijährigem Turnus hält die European Society for Radiotherapy & Oncology ESTRO eine große Konferenz ab, die mit der jährlich ausgerichteten Konferenz der Amerikanischen Gesellschaft für Radioonkologie zu den größten Kongressen unseres Fachgebietes gehört. Die Zahl der Teilnehmer aus der ganzen Welt liegt bei ungefähr 10.000 Fachbesuchern. Seitens unserer Praxis nahmen Fr. Dr. Björnsgard und Hr. Dr. Hennings von ärztlicher Seite und Hr. Wirtz und Fr. Pasler von medizinphysikalischer Seite teil. Fr. Pasler berichtete im Rahmen eines vielbeachteten Vortrags über ihre Forschungsergebnisse zur Präzisionsbestrahlung, die wir in unserer Praxis durchführen.

14.03.2014 VISITATION DER PRAXIS DURCH DIE DEUTSCHE KREBSGESELLSCHAFT

Singen. Auch in diesem Jahr wurde das Onkologische Zentrum Hegau-Bodensee durch ONKOZERT, die Prüfeinrichtung der Deutschen Krebsgesellschaft, begutachtet. Für unsere Praxis ergänzt dieses Audit die Besuche durch den TÜV (Prüfung Qualitätsmanagement nach ISO 9001-2008) und die Ärztliche Stelle der Landesärztekammer (Prüfung strahlentherapeutischer "Kernthemen", siehe vorausgegangener Eintrag), da vor allem die Qualität der Zusammenarbeit mit anderen Praxen und den verschiedenen Abteilungen des Hegau-Bodensee-Klinikums untersucht wird. Die personellen und technischen Ausstattungen der Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie wurden als vorbildlich eingestuft. Das gesamte Onkologische Zentrum wurde mit sehr positiven Rückmeldungen der Auditoren rezertifiziert.

11.03.2014 VISITATION DER PRAXIS DURCH DIE LANDESÄRZTEKAMMER BADEN-WÜRTTEMBERG MIT NOTE "SEHR GUT" BESTANDEN

Singen/Stuttgart. In regelmäßigem Turnus - üblicherweise alle 2 Jahre - werden strahlentherapeutische Einrichtungen durch die Ärztliche Stelle der Landesärztekammer Baden-Württemberg einer umfangreichen und strengen Prüfung unterzogen. Die Kommission besteht aus einem Vorsitzenden, zwei Fachärzten für Strahlentherapie, einem Medizinphysikexperten und einem Vertreter des Regierungspräsidiums als Aufsichtsbehörde. Die Kommissionmitglieder dürfen einen ganzen Tag lang Einblick in sämtliche relevanten Unterlagen nehmen. Geprüft werden u.a. die Einhaltung von Leitlinien, Behandlungskonzepte, Bestrahlungsplanung, medizintechnische Aspekte, personelle Ausstattung sowie die gesamte Qualitätssicherung. Zum dritten Mal hintereinander hat die Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie das Audit mit der Note "sehr gut" abgeschlossen.

19.-22.02.2014 31. DEUTSCHER KREBSKONGRESS IN BERLIN

Berlin. Alle zwei Jahre findet in der Bundeshauptstadt DAS onkologische Großereignis statt - der Deutsche Krebskongress. Experten aus allen Fachrichtungen diskutieren neueste Entwicklungen auf dem Gebiet der Krebsmedizin, die Industrie stellt neue Geräte für Diagnostik und Therapie vor, Pharmafirmen präsentieren neue Medikamente im Kampf gegen den Krebs. Darüber hinaus sind auch Patienten und Selbsthilfegruppen aktiv in die Programmgestaltung miteinbezogen. Hr. Dr. Hennings war für unsere Praxis in Berlin und berichtete bereits in mehreren internen Fortbildungen über seine Eindrücke vor Ort.

21.-22.01.2014 AUDIT NACH ISO 9001-2008 DURCH TÜV SÜD

Singen - Friedrichshafen. Bereits seit ihrer Eröffnung im Jahr 2007 verfügt die Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie über ein detailliertes Qualitätsmanagementsystem, welches vom TÜV in jährlichen Abständen überprüft wird. Am 21. und 22. Januar 2014 wurden beide Standorte erneut visitiert. Die Auditoren bescheinigen der Praxis in ihrem Gutachten eine in allen Belangen überdurchschinittliche Qualität. Hervorgehoben wurden vor allem die kontinuierlichen Bemühungen zur weiteren Verbesserung der Patientensicherheit sowie die intensive Weiterbildung aller Berufsgruppen durch interne Veranstaltungen und Besuche von zahlreichen Kongressen in aller Welt.

28.-29.11.2013 5. HERBSTSYMPOSIUM DES BERUFSVERBANDS DEUTSCHER STRAHLENTHERAPEUTEN

Berlin. Bereits zum 5. Mal fand in der Bundeshauptstadt das Herbstsymposium des BVDST statt. Mit über 130 Teilnehmern konnte ein neuer Besucherrekord verzeichnet werden. Viele aktuelle Themen kamen zur Sprache, so u.a. die im September 2012 neu eingeführte Bedarfsplanung für Strahlentherapeuten, das überarbeitete Patientenrechtegesetz und der neue EBM. Ergänzt wurde die Tagung durch einen Aktualisierungskurs zu "Good Clinical Practice (GCP)", der als Qualifikationsnachweis für die Durchführung klinischer Studien benötigt wird. Ein stimmungsvoller gemeinsamer Abend im Restaurant Käfer (Reichstagsgebäude) rundete das Programm ab.

22.-23.11.2013 "HERBST AUF DER BAAR" - SYMPOSIUM IN VILLINGEN-SCHWENNINGEN

Villingen-Schwenningen. Anläßlich der Eröffnung der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie fand das bislang in Singen veranstaltete Symposium "Herbst im Hegau" 2013 als "Herbst auf der Baar" statt. Unter der Leitung von Prof. Mose diskutierten Strahlentherapeuten aus Deutschland und der Schweiz über das Thema "Hirnmetstasen". Gastreferenten waren Radiologen, Neurochirurgen und internistische Onkologen. Die Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie war durch Referate von Fr. Dr. Björnsgard ("Cerebrale Lymphome") und Prof. Lutterbach ("Prognostische Modelle bei Hirnmetastasen") vertreten.

13.11.2013 ERÖFFNUNG DER KLINIK FÜR RADIOONKOLOGIE UND STRAHLENTHERAPIE IN VILLINGEN-SCHWENNINGEN

Villingen-Schwenningen. Seit Jahren wurde am Neubau des Zentralklinikums in Villingen-Schwenningen gearbeitet - im Sommer 2013 folgte dann die offizielle Inbetriebnahme. Als eine der letzten Abteilungen zog nun auch die Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie unter der Leitung von Prof. S. Mose in die neuen Räumlichkeiten ein. In einem architektonisch sehr gelungenen Gebäudeensemble mit großzügigem und lichtdurchflutetem Raumangebot stehen nun auch auf der Baar neueste technische Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Wir kooperieren eng mit der Abteilung von Hr. Prof. Mose, was sich u.a. in einem Symposium zum Thema "Strahlentherapie von Hirnmetastasen" widerspiegelt, das wir am 22.-23. November 2013 in Villingen-Schwenningen gemeinsam ausrichten.

06.11.2013 VORTRAG ZUM THEMA "MODERNE RADIOONKOLGIE" IN TRIER

Trier-Ehrang. Im Jahr 2008 eröffneten Fr. Dr. Freytag und Hr. Dr. Syré ihre Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie am Marienkrankenhaus in Trier-Ehrang. Nach erfolgreicher Aufbauarbeit wurde die Praxis baulich nun deutlich erweitert und geräteseitig um einen weiteren großen Linearbeschleuniger der Firma ELEKTA ergänzt. Somit stehen den Kollegen nun zwei hochwertige Maschinen zur Verfügung, mit denen Wartezeiten verkürzt und neueste Behandlungstechniken umgesetzt werden können. Zur feierlichen Eröffnung hielt Prof. Lutterbach einen Vortrag über die Möglichkeiten, die sich nun auch im Saarland bieten und die in Singen und Friedrichshafen bereits zum festen Standard gehören, z.B. IMRT und IGRT.

27.09.2013 VORTRAG ZUM THEMA "DIGITALE SIGNATUR UND AUFKLÄRUNG IN EINER PAPIERLOSEN WELT"

Frauenwörth. Seit drei Jahren treffen sich im Herbst bayerische und baden-württembergische Strahlentherapeuten zu einer gemeinsamen Tagung, die wechselweise in einem der beiden Bundesländer stattfindet. Die diesjährige Tagung fand im Kloster Frauenwörth (Chiemsee, Fraueninsel) statt. Prof. Lutterbach referierte zum Thema "Digitale Signatur und Aufklärung in einer papierlosen Welt". Die Gemeinschaftspraxis in Singen und Friedrichshafen gilt bundesweit als innovativer Vorreiter bei der Etablierung einer papierlosen Patientenakte. Aufgrund der Verfügbarkeit der Daten an allen Arbeitsstationen der Praxis sind stes alle relevanten Informationen an dem Ort, wo sie gebraucht werden.

03.07.2013 VORTRAG ZUM THEMA "EFFEKTE IONISIERENDER STRAHLEN AUF DAS PERIPHERE NERVENSYSTEM"

Singen. Auf Einladung des Arbeitskreises Neurologie-Gefäßchirurgie (Prof. C. Klötzsch, PD Dr. T. Pfeiffer) referierte Prof. Lutterbach Anfang Juli über die Auswirkungen von medizinisch eingesetzter Strahlung auf periphere Nerven. In den letzten Jahren haben sich durch den Einsatz moderner Technik neue Möglichkeiten zur Schonung dieser lebenswichtigen Leitungsbahnen ergeben. Lag die Häufigkeit von bleibenden unerwünschten Effekten z.B. im Bereich des Armnervengeflechts (Lähmungen, Gefühlsstörungen) in den 60er Jahren noch bei über 50%, liegt sie heute unter 1%. Zwischen der Bestrahlung und dem Auftreten der Nebenwirkungen können Jahrzehnte liegen. Neurologen sind mit der Thematik konfrontiert, wenn sie mit Patienten zu tun haben, die in Ländern mit einfacherer Technik behandelt wurden und nun in Deutschland leben.

07.05.2013 VORTRAG ZUM THEMA PROSTATAKARZINOM BEI DER SELBSTHILFEGRUPPE TIENGEN

Tiengen. Auf Einladung der Prostatakarzinom-Selbsthilfegruppe Tiengen referierte Prof. Lutterbach Anfang Mai über die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Bestrahlung von Prostatatumoren, insbesondere über die Implantation von Goldmarkern in die Prostata bei primärer Bestrahlung zur noch präziseren Lokalisation des Organs bei der Bestrahlung und die sehr genaue und schnelle Bestrahlungstechnik VMAT. Ca. 60 Interessierte hatten sich im Hotel Bercher eingefunden. Im Anschluss an den Vortrag gab es eine lebhafte Diskussion, bei der viele Fragen gestellt und beantwortet wurden. Wir freuen uns immer sehr über Anfragen von Selbsthilfegruppen und stehen für Vorträge gerne zur Verfügung.

05.03.2013 NEUE MULTILEAF-KOLLIMATOREN FÜR ALLE 3 LINEARBESCHLEUNIGER

Singen. Die technische Entwicklung schreitet auch in der Strahlenmedizin unablässig voran! Wir haben uns deshalb entschlossen, alle 3 Linearbeschleuniger unserer Gemeinschaftspraxis mit neuen Multileaf-Kollimatoren auszustatten. Die Komponente ist im "Kopf" des Bestrahlungsgerätes untergebracht und formt das Strahlenbündel, welches auf den Patienten trifft. Aufgrund der bei uns routinemäßig bei allen Patienten eingesetzten Technik der IntensitätsModulierten RadioTherapie IMRT wird dieses Bauteil stark beansprucht. Um eine auch weiterhin jederzeit zuverlässige Behandlung zu garantieren, haben wir nun die neueste MLC-Generation in einem Gesamtwert von ca. 250.000 Euro angeschafft und eingebaut. Ein Effekt der Umrüstung besteht in der weiteren Verkürzung der täglichen Behandlungszeit, die mittlerweile statistisch bei unter 7 Minuten liegt.

05.02.2013 PROF. LUTTERBACH BEI DER DEGRO-AKADEMIE IN FRANKFURT

Frankfurt. Für die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) und den Berufsverband der Deutschen Strahlentherapeuten (BVDST) spielen Aus-, Weiter- und Fortbildung im Fach Strahlentherapie eine zentrale Rolle. Wie kann es gelingen, junge MedizinstudentInnen für das Fach zu begeistern? Wie können wir sicherstellen, dass im Rahmen der Facharztweiterbildung umfassende Kenntnisse in allen relevanten Bereichen der Strahlentherapie vermittelt werden können? Und wie kann neues Wissen an Strahlentherapeuten weitergegeben werden, die bereits als Fachärzte tätig sind? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine Kommission der oben genannten Verbände, die in dieser Woche in Frankfurt tagte. Prof. Lutterbach ist in diesem Gremium als Vertreter des BVDST aktiv und vertritt dort die Sichtweise und Interessen der niedergelassen Strahlentherapeuten.

28.01.2013 REZERTIFIZIERUNG DER PRAXIS NACH DIN ISO 9001/2008 MIT BESTNOTEN

Singen. Seit nunmehr fünf Jahren lassen wir unsere Praxis nach einem strengen Verfahren durch den TÜV Süd prüfen. Das Managementsystem wird dabei auf Konformität mit DIN ISO 9001/2008 getestet. In Deutschland unterwerfen sich nur ca. 10% der niedergelassenen Ärzte diesem (freiwilligen) Prozess. Auch 2013 schnitt die Strahlentherapie Singen mit Bestnoten ab. Seitens der Auditoren wurden vor allem die konsequenten Bemühungen um die Weiterentwicklung der Patientensicherheit und die kontinuierliche Einführung neuester Behandlungstechniken hervorgehoben. Wesentlichen Anteil am hohen Niveau unseres QM-Systems hat unser Leitender Physiker H. Wirtz.

01.-02.12.2012 HERBSTTAGUNG DES BUNDESVERBANDES DER DEUTSCHEN STRAHLENTHERAPEUTEN

Berlin. Wie jedes Jahr am ersten Adventswochenende fand auch 2012 die Herbsttagung des Bundesverbandes der Deutschen Strahlentherapeuten (BVDST) in Berlin statt. 100 Teilnehmer diskutierten über aktuelle berufspolitische Themen, z.B. die Aktualisierung der "Richtlinie Strahlenschutz in der Medizin", Abrechnungsfragen sowie die seit September 2012 geltende Niederlassungssperre für Strahlentherapeuten. Prof. Lutterbach hielt einen Vortrag zum Thema "Praxisorganisation", in dem er sich schwerpunktmäßig mit dem Aspekt der Delegation von Tätigkeiten in einem interdisziplinären Team beschäftigte. Anschließend nahm er an der Sitzung des BVDST-Vorstands teil, dem er seit 2009 angehört.

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28.-31.10.2012 54. JAHRESTAGUNG DER AMERIKANISCHEN GESELLSCHAFT FÜR RADIOONKOLOGIE

Boston. Prof. Lutterbach nahm an der 54. Jahrestagung der American Society for Radiation Oncology (ASTRO) in Boston teil. Alljährlich werden auf diesem wichtigsten Kongress unseres Faches neueste Entwicklungen auf dem Gebiet der Strahlentherapie diskutiert. Über 10.000 Teilnehmer aus aller Welt beteiligen sich am wissenschaftlichen Programm; darüber hinaus findet eine große Industrieausstellung statt, auf der apparative Innovationen präsentiert werden. Bedingt durch Hurrikan Sandy fiel das Programm am Montagnachmittag aus. Boston wurde jedoch anders als andere Städte an der Ostküste nur wenig beschädigt, so dass der Kongress am Dienstag planmäßig fortgesetzt werden konnte.

18.-20.10.2012 BODENSEETAGE DER BAYERISCHEN UND BADEN-WÜRTTEMBERGISCHEN STRAHLENTHERAPEUTEN

Lochau. Als neues Veranstaltungsformat fand Mitte Oktober im zwischen Lindau und Bregenz gelegenen Lochau erstmalig eine gemeinsame Tagung von bayerischen und baden-württembergischen Strahlentherapeuten statt. Neben berufspolitischen Themen ging es vor allem um aktuelle inhaltliche Entwicklungen bei Tumoren der Prostata, des Magen-Darm-Trakts und der Brust. Prof. Lutterbach leitete gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Claßen, Vincentius-Kliniken Karlsruhe, die Sitzung zur Strahlentherapie von bösartigen Tumoren der Speiseröhre. Unser Leitender Medizinphysiker H. Wirtz referierte über eigene Arbeiten zur automatisierten Evaluation von Bestrahlungsplänen. Das stimmungsvolle Ambiente am Ostufer des Bodensees bot an diesem wunderbar sonnigen Herbstwochenende neben dem Programm genügend Möglichkeiten zu Diskussion und Erholung.

10.10.2012 INTERDISZIPLINÄRE FORTBILDUNG ZUM THEMA HIRNMETASTASEN

Singen. Hirnmetastasen treten im Verlauf von ca. 25% aller Krebserkrankungen auf. Grund genug, um dieses Thema interessierten ärztlichen Kollegen im Rahmen einer interdisziplinären Fortbildung in unserer Praxis nahezubringen. Privatdozent Dr. N. Ghanem, Radiologie Singen, schilderte die Möglichkeiten der kernspintomographischen Diagnostik. Prof. C. Klötzsch, Neurologie Singen/Allensbach, erläuterte anhand eines klinischen Beispiels die bisweilen schwierige Erkennung von Tumorabsiedelungen im Gehirn. Dr. B. Hashemi, Neurochirurgische Praxis, präsentierte die gesamte Palette der neurochirurgischen Biopsie- und Behandlungsmöglichkeiten. Prof. Lutterbach, Strahlentherapie, stellte prognostische Modelle und die vielfältigen Möglichkeiten der Strahlentherapie dar. Dr. T. Fietz referierte über systemische Behandlungsoptionen. Im Anschluss bestand Gelegenheit, sich bei einem gemeinsamen Imbiss auszutauschen.

29.09.2012 6. SINGENER TAG GEGEN DEN KREBS

Singen. Zum 6. Mal fand Ende September der "Singener Tag gegen den Krebs" statt, an dem wir uns als Praxis für Strahlentherapie seit der ersten Veranstaltung im Jahr 2006 regelmäßig beteiligen. Neu in diesem Jahr: Die Ausrichtung auf dem Gelände des HBH-Klinikums und in den benachbarten Praxen. In unserer Praxis besuchten zahlreiche Interessierte ein umfangreiches Vortragsprogramm, in dem es neben den Einsatzgebieten der Strahlentherapie bei gutartigen und bösartigen Erkrankungen auch um die moderne radiologische Diagnostik, den Stellenwert der Mammographie, Aktuelles zum Prostatakarzinom und Wissenswertes zur Chemotherapie ging. Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, sich anschließend unter kundiger Führung unserer Medizinphysiker und MTRA's die Großgeräte unserer Praxis aus nächster Nähe anzuschauen.

26.09.2012 KOOPERATIONSABKOMMEN ZWISCHEN STRAHLENTHERAPIE UND SPITAL WALDSHUT UNTERZEICHNET

Singen - Waldshut. Bereits seit Jahren besteht eine gute Zusammenarbeit zwischen unserer Strahlentherapiepraxis in Singen und dem Spital in Waldshut. Seit Anfang 2012 treffen sich Experten aller Fachrichtungen zu einer wöchentlichen Tumorkonferenz. Wir haben dies zum Anlass genommen, die Verbindung zwischen beiden Einrichtungen durch einen Kooperationsvertrag offiziell zu stärken. Der Geschäftsführer des Spital Waldshut, Hr. U. Lorenz, und Prof. Lutterbach, Strahlentherapie Singen, unterzeichneten diesen Vertrag im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz am 26.09.2012. Ziel ist es, die Zusammenarbeit noch weiter zu verbessern, z.B. durch raschere persönliche Absprachen zwischen den behandelnden Ärzten, schnellere Vergabe von Vorstellungsterminen und den Ausbau der Tumorkonferenz. Eine zentrale Rolle spielt dabei auch die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen in der Region. 

15.09.2012 INTERNETAUFTRITT DER STRAHLENTHERAPIE ERNEUT ZERTIFIZIERT

Singen. Wie und wo finde ich im Internet zuverlässige und werbefreie medizinische Informationen? Um Laien die Orientierung im World Wide Web zu erleichtern, bietet die Stiftung "Health on the Net" Anbietern von Internetseiten die Möglichkeit, ihre Webpräsenz extern nach einem öffentlich zugänglichen Kriterienkataolog überprüfen zu lassen. Internetseiten, die die Qualitätsanforderungen erfüllen, dürfen ein HON-Code-Siegel führen. Sie finden dies rechts unten in der blau hinterlegten Menüspalte. Unsere Internetpräsenz wurde im September 2012 nunmehr zum 3. Mal in Folge ausgezeichnet.

07.06.2012 PROF. LUTTERBACH ERNEUT IN DEN VORSTAND DES BVDST GEWÄHLT

Wiesbaden. Neben der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) als wissenschaftlicher Organisation vertritt der Bundesverband der Deutschen Strahlentherapeuten (BVDST) schwerpunktmäßig die standespolitischen Interessen der Strahlentherapeuten. Im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung in Wiesbaden wurde Prof. Lutterbach erneut in den Vorstand gewählt. Die erste Amtszeit begann 2009. Vorstandswahlen sind turnusmäßig alle drei Jahre vorgesehen. Schwerpunkte der Vorstandstätigkeit sind die Bearbeitung abrechnungstechnischer Fragen, die Kooperation mit anderen Fachverbänden, den Ärztekammern und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung sowie die Organisation des jährlichen Herbstsymposiums des BVDST in Berlin. 

28.04.2012 REFERAT BEIM 30. HIRNTUMOR-INFORMATIONSTAG

Würzburg. Die Deutsche Hirntumorhilfe ist eine gemeinnützige Einrichtung. Ihr Ziel ist es, die Versorgung von Patienten mit gut- und bösartigen Tumoren des Gehirns in Deutschland zu verbessern und die Forschung auf diesem Gebiet zu fördern. Zweimal jährlich veranstaltet die Organisation einen Informationstag für Patienten. Ende April trafen sich 450 Patienten, Angehörige und Interessierte in Würzburg zum mittlerweile 30. Hirntumor-Informationstag. Das Hauptreferat zum Thema Strahlentherapie hielt Prof. Lutterbach "High tech heimatnah - läßt sich modernste Strahlentherapie bei neuroonkologischen Krankheitsbildern auch in einer Praxis verwirklichen?" Zahlreiche Fragen während der Veranstaltung und in der anschließenden Fragestunde belegten das große Interesse der Zuhörer an dieser Thematik. Weitere Vorträge beschäftigten sich mit Fragen der Operation und der Chemotherapie. Foto: D. Ulbrich.

06.03.2012 ONKOLOGISCHES ZENTRUM: HOHE AUSZEICHNUNG FÜR DIE KREBSMEDIZIN IN SINGEN

Singen. In Zusammenarbeit von Klinikum und niedergelassenen Ärzten sind in Singen seit 2008 von der Deutschen Krebsgesellschaft anerkannte Zentren für die Behandlung von Brustkrebs, Darmkrebs und Prostatakrebs entstanden. Als Querschnittsfach sind wir seitens der Strahlentherapie in allen drei Zentren engagiert, die am 05. und 06. März 2012 in einem aufwändigen Auditverfahren erfolgreich re-zertifiziert wurden. Als übergeordnete Struktur wurde die Singener Krebsmedizin darüber hinaus erstmalig als Onkologisches Zentrum ausgezeichnet. Bundesweit gibt es nur 36 vergleichbare Einrichtungen. Im Landkreis Konstanz wurde das Prädikat erstmals verliehen. 

28.02.2012 STRAHLENTHERAPIE IN SINGEN MIT SONNENENERGIE

Singen. Seit Sommer 2011 decken wir einen wesentlichen Teil des Strombedarfs unserer Praxis durch eine auf dem Pultdach installierte Photovoltaikanlage. An Sonnentagen reicht die selbst erzeugte Energie, um den gesamten Bedarf des Hauses inklusive der kompletten Medizintechnik zu decken. Überschüsse werden in das allgemeine Stromnetz eingespeist. In Deutschland gibt es derzeit keine vergleichbare Einrichtung. Eine ausführliche Darstellung des Projekts finden Sie in der hier verlinkten Online-Ausgabe von Medical Physics Web.

07.02.2012 STRAHLENTHERAPIE SINGEN KOOPERATIONSPARTNER DES NEUEN TUMROZENTRUMS HOCHRHEIN

Singen - Waldshut. Nach personellen Änderungen im Chefarztteam hat das Spital Waldshut beschlossen, die Verbesserung der Versorgung von Krebspatienten im Hochrheingebiet zum Schwerpunkt zu machen. So wurde in einer auch vom Waldshuter Oberbürgermeister Albers besuchten Auftaktveranstaltung das "Tumorzentrum Hochrhein" ins Leben gerufen. Neben verschiedenen Abteilungen des Spitals wie Chirurgie (Chefarzt Dr. Zeller), Innerer Medizin 2 (Chefarzt Prof. Dr. Kulaksiz) und Radiologie (Chefärztin Fr. Dr. Vetter) nehmen weitere Kooperationspartner aus dem Bereich der niedergelassenen Ärzte teil, u.a. die allgemeinärztlich-onkologische Praxis Dr. Hoffmeister (Bad Säckingen) und die urologische Gemeinschaftspraxis mit Standorten in Waldshut und Bad Säckingen (Drs. Springer/Fügen/Walz/Röpke/Holwegler). Als Kooperationspartner für den Bereich Strahlentherapie fungiert unsere Praxis. Foto: R. Gerard, Südkurier.

21.01.2012 REZERTIFIZIERUNG DER PRAXIS NACH ISO 9001-2008 MIT BESTBEURTEILUNG ABGESCHLOSSEN

Singen - Friedrichshafen. Im jährlichen Turnus unterzieht sich unsere Gemeinschaftspraxis einer Begutachtung durch den TÜV Süd. Das Auditorenteam hat dabei zwei Tage lang Zeit, beide Praxisstandorte detailliert unter die Lupe zu nehmen. Auch in diesem Jahr wurde bestätigt, dass sich Organisation und Management auf einem Top-Niveau befinden. Neben der großen Innovationsfreude wurden insbesondere verschiedene Maßnahmen positiv herausgestellt, die - deutlich über dem gesetzlich geforderten Niveau - zur weiteren Verbesserung der Patientensicherheit beitragen. Hierzu gehören insbesondere aufwändige Qualitätssicherungsmaßnahmen der Medizinischen Physik.

18.01.2012 VORTRAG FÜR SELBSTHILFEGRUPPE "FRAUEN NACH BRUSTKREBS"

Meersburg. Fr. Dr. Björnsgard referierte vor ca. 30 Teilnehmerinnen einer Veranstaltung der Selbsthilfegruppe "Frauen nach Brustkrebs" im evangelischen Gemeindezentrum über die Möglichkeiten der modernen Strahlentherapie bei Brustkrebs. Nach einer brusterhaltenden Operation (und einer sich häufig anschließenden Chemotherapie) ist die Strahlentherapie integraler Bestandteil des Therapiekonzepts. Mit präzisen Bestrahlungstechniken können heute viele Patientinnen geheilt werden und gleichzeitig von einem langfristig guten kosmetischen Ergebnis profitieren. Nach dem Vortrag entwickelte sich eine lebhafte Diskussion.

11.11.-12.11.2011 5. PRAXISSYMPOSIUM "HERBST IM HEGAU"

Singen. Zum fünften Mal richtete unsere Praxis das Symposium "Herbst im Hegau" aus. Leitende Strahlentherapeuten aus Baden-Württemberg und der Schweiz diskutierten über neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu bösartigen Tumoren der Kopf-Hals-Region sowie der Speiseröhre. Im Vordergrund dieser Zusammenkunft steht die praktische Umsetzung des Wissens in klinisches Handeln vor Ort. Als Gastreferenten durften wir Hr. Dr. Kranzfelder (Klinikum Rechts der Isar, München) begrüßen, der in diesem Jahr eine vielbeachtete Arbeit zum Ösophaguskarzinom veröffentlicht hat. Traditionell kehren wir am Freitagabend zur Fortführung des fachlichen und persönlichen Austausches im Restaurant Falconera in Schienen ein - wie immer sehr empfehlenswert!

09.11.2011 HERBSTTAGUNG DER LEITENDEN STRAHLENTHERAPEUTEN BADEN-WÜRTTEMBERGS

Tübingen. Regelmäßig Anfang November treffen sich in Tübingen die Leiter der strahlentherapeutischen Standorte Baden-Württembergs. Bei dieser diesjährigen Arbeitstagung ging es schwerpunktmäßig um die Umsetzung der zum 01.11.2011 in Kraft getretenen Neufassung der "Richtlinie Strahlenschutz in der Medizin". Hierzu referierte der Leiter der Ärztlichen Stelle, PD Dr. H. Hawighorst. Prof. Lutterbach stellte gemeinsam mit Hr. Kagermeier, Fa. Intarsys (Karlsruhe) das in Singen etablierte System der sog. qualifizierten digitalen Signatur und die von unserer Praxis neu entwickelten digitalen Patientenaufklärungsbögen vor.

17.09.2011 5. SINGENER TAG GEGEN DEN KREBS

Singen. Zum nun schon 5. Mal fand der "Singener Tag gegen den Krebs" statt. In der Stadthallte hatten Patienten, Angehörige und Interessierte die Möglichkeit, sich umfassend zum Thema zu informieren. Neben Ständen von Selbsthilfegruppen, Hospizbewegung, Kunsttherapie u.v.a. mehr gab es Vorträge der verschiedenen Fachdisziplinen. Für die Strahlentherapie sprach Prof. Lutterbach über das Thema "Gute Strahlen - Schlechte Strahlen", in dem er anhand von anschaulichen Beispielen die ca. 100-jährige Geschichte der ionisierenden Strahlung in Medizin, Wissenschaft, Militär und Kunst illustrierte.

04.08.2011 LEITENDER PHYSIKER AUS SINGEN TRAINIERT ARABISCHE KOLLEGEN IM SULTANAT OMAN

Singen/Muscat. Unser Leitender Physiker Holger Wirtz reist in der kommenden Woche nach Oman. Das Royal Hospital in der Hauptstadt Muscat hat seine Strahlentherapie mit neuester Medizintechnik ausgestattet. Hr. Wirtz wird arabische Ärzte und Physiker in der Handhabung des in Singen sehr erfolgreich eingesetzten Bestrahlungsplanungssystems Pinnacle (Fa. Philips) schulen.

28.07.2011 GEMEINSCHAFTSPRAXIS FÜR STRAHLENTHERAPIE NIMMT AM PROJEKT "KELLY-INSEL" TEIL

Singen. Das Präventionsprojekt "Kelly-Insel" bietet Kindern, Jugendlichen und Senioren überprüfbare Anlaufstellen im öffentlichen Raum an. Ziel ist es, Menschen in Notsituationen ganz unkompliziert Schutz und Hilfe zukommen zu lassen und den Wandel von einer "Wegschau-Gesellschaft" zu einer "Hinschau-Gesellschaft" zu fördern. Nach einem Informationsgespräch mit den Mitarbeitern der städtischen Kriminalprävention und polizeilicher Überprüfung ist unsere Praxis seit dem 28. Juli 2011 offiziell "Kelly-Insel" (Zertifikat Nr. 243/244). Unabhängig von einer medizinischen Behandlung kann nun Jede und Jeder, der Hilfe braucht, unser Praxisgebäude aufsuchen und erfährt dort in kleineren oder größeren Notlagen Hilfe und Unterstützung.

12.07.2011 BESTNOTE FÜR PRAXISSTANDORT FRIEDRICHSHAFEN BEI DER BEGEHUNG DURCH DIE ÄRZTLICHE STELLE

Friedrichshafen. Unser Standort Friedrichshafen wurde bei der Begehung durch die Ärztliche Stelle am 12. Juli mit der Bestnote ausgezeichnet. Die Ärztliche Stelle ist ein Organ der Landesärztekammer und visitiert in zweijährigen Abständen alle Strahlentherapieeinrichtungen in Baden-Württemberg. In einem mehrstündigen Verfahren prüfen externe Fachärzte für Strahlentherapie, Medizinphysikexperten und ein Vertreter der Ärztekammer die jeweilige Einrichtung detailliert. Die Note "sehr gut" sehen wir als Bestätigung unserer kompromisslos auf Behandlungsqualität angelegten Praxisphilosophie und als Ansporn, dieses Niveau auch in den kommenden beiden Jahren bis zur nächsten Begehung zu halten bzw. auszubauen.

07.06.2011 VORTRAG ZUR STRAHLENTHERAPIE BEI DER PROSTATAKARZINOMSELBSTHILFEGRUPPE WALDSHUT-TIENGEN

Tiengen. Prof. Lutterbach referierte auf Einladung der Selbsthilfegruppe Prostatakarzinom Waldshut-Tiengen im Hotel Bercher über die Möglichkeiten der Strahlentherapie des Prostatakarzinoms. Im Zentrum des Vortrags standen aktuelle medizintechnische Entwicklungen sowie neue wissenschaftliche Daten zur Indikationsstellung. Anschließend entwickelte sich eine lebhafte Diskussion mit den 25 Teilnehmern (und Teilnehmerinnen!). Das Foto zeigt Prof. Lutterbach (links) und K. Stracke (Leiter der Selbsthilfegruppe, rechts). Foto: Frau Stracke.

02.06.-05.06.2011 JAHRESTAGUNG DER DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR RADIOONKOLOGIE IN WIESBADEN

Wiesbaden. Zum 17. Mal trafen sich über 2.000 Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) zu ihrer Jahrestagung, die in diesem Jahr in Wiesbaden stattfand. Der Kongress ist eine wichtige Plattform für die Präsentation neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und die Diskussion aktueller berufspolitischer Themen. Seitens der Gemeinschaftspraxis nahmen alle Ärzte und Mitarbeiter teil. Wir beteiligen uns traditionell aktiv an der Kongressgestaltung, in diesem Jahr mit eigenen wissenschaftlichen Beiträgen, Vorsitzen in mehreren Symposien und Produktpräsentationen bei der begleitenden Industrieausstellung. Der Freitagabend stand wie immer ganz im Zeichen eines gemeinsamen Praxisessens. Foto: ein freundlicher Passant.

18.05.2011 WORKSHOP DES ONKOLOGIKUM ZUR CHIRURGIE UND PATHOLOGIE DES BRONCHIALKARZINOMS

Singen. Im ONKOLOGIKUM haben sich schwerpunktmäßig mit der Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen beschäftigte niedergelassene Ärzte aus Singen zusammengeschlossen. Nach mehreren Fortbildungen im vergangenen Jahr haben wir nun eine Veranstaltung mit Workshop-Charakter zum Lungenkrebs durchgeführt. Im Zentrum standen Referate von Prof. Stremmel, Thoraxchirurgie, und Dr. Kayser, Pathologie (beide Universitätsklinik Freiburg). Der Teilnehmerkreis umfasste Ärzte von Wangen bis Waldshut, die selbst täglich mit dieser komplexen Erkrankung zu tun haben. Foto: Johannes Lutterbach

11.05. und 17.05.2011 SELBSTHILFEGRUPPEN PROSTATAKARZINOM ZU GAST IN SINGEN UND FRIEDRICHSHAFEN

Singen/Friedrichshafen. Wir arbeiten gerne und eng mit Selbsthilfegruppen zusammen! Im Mai durften wir an beiden Praxisstandorten Prostatakarzinom-Selbsthilfegruppen begrüßen. In kurzen Vorträgen von Fr. Dr. Björnsgard und Prof. Lutterbach wurden aktuelle Aspekte der Strahlentherapie dieses häufigen Krankheitsbildes beleuchtet. Breiten Raum nahmen anschließend Fragen der Teilnehmer ein. Abgerundet wurde die Abende jeweils durch einen Praxisrundgang mit Gerätedemonstration durch unsere Medizinphysikexperten.

16.05.2011 VORTRAG ZU MÖGLICHKEITEN DER STRAHLENTHERAPIE BEI BRUSTKREBS

Friedrichshafen. Das Brustzentrum Friedrichshafen lud zu einem Informationsabend zum Thema "Brustkrebs" in das Klinikum ein. Seitens unserer Praxis stellten Fr. Dr. Björnsgard und Fr. Dr. Reichmann dar, welche Möglichkeiten die moderne Strahlentherapie in diesem Zusammenhang bietet. Mit intensitätsmodulierter Radiotherapie -IMRT- und Rotationsbestrahlungstechniken -VMAT- bieten wir in unserem Hause die technisch neuesten Möglichkeiten zur Behandlung von bösartigen Tumoren der Brust an.

29.04.2011 HOMEPAGE JETZT AUCH AUF ENGLISCH VERFÜGBAR

Singen. Aufgrund zahlreicher internationaler Kontakte und Anfragen haben wir uns zur Übersetzung unserer Homepage entschlossen. Durch Klicken auf die entsprechende Fahne (oben in der blauen Menüleiste) stehen Ihnen alle Informationen rund um unserer Praxis nun auch in Englisch zur Verfügung.

03.02.2011 GEMEINSCHAFTSPRAXIS VON DER FIRMA ELEKTA ALS "EUROPEAN REFERENCE SITE" AUSGEZEICHNET

Singen. Unsere Gemeinschaftspraxis hat im Dezember 2009 mit der Volumetric Modulated Arc Therapy (VMAT) eine neue Bestrahlungstechnik in die klinische Routine eingeführt. Patienten profitieren von einer bis dato unbekannten Präzision der Dosisverteilung kombiniert mit einer extrem kurzen Behandlungsdauer. Bestimmte Tumorerkrankungen erfordern die Applikation hoher Strahlendosen (z.b. Tumoren der Kopf-Hals-Region) bei gleichzeitiger Schonung unmittelbar benachbart liegender Risikoorgane (z.B. Rückenmark). Mit VMAT werden für solche extrem aufwändigen Bestrahlungen nicht mehr wie bisher Bestrahlungszeiten von ca. 15-20 Minuten, sondern nur noch von weniger als 2 Minuten benötigt.
Im Beisein von Oberbürgermeister Ehret und geladenen Gästen wurde unserer Praxis seitens der Medizintechnikfirma ELEKTA die Auszeichnung "European Reference Site" verliehen. Der Preis wurde europaweit erstmalig vergeben. Damit würdigt die international tätige Firma die Behandlung von 450 Patienten mit dieser neuen Technik in unseren Praxisstandorten Singen und Friedrichshafen im Jahr 2010.
Das Foto zeigt (von l. n. r.): Johannes Weindel (Geschäftsführer des Klinikums Friedrichshafen), Oliver Ehret (Oberbürgermeister der Stadt Singen), Rolf Küster (Geschäftsführer ELEKTA Deutschland), Fr. Dr. Mari Björnsgard, Prof. Dr. Johannes Lutterbach.
Für die Überlassung des Fotos bedanken wir uns besonders bei Fr. Susanne Gehrmann-Röhm (freie Journalistin).

10.10.2010 GEMEINSCHAFTSPRAXIS FÜR STRAHLENTHERAPIE KOOPERATIONSPARTNER DES NEUGESCHAFFENEN HAUTTUMORZENTRUMS DER UNIVERSITÄTSKLNIK FREIBURG

Singen. Die Zahl der gut- und bösartigen Tumoren der Haut steigt ständig. Um die Versorgung der Patienten zu verbessern, hat die Universitätshautklinik Freiburg ein Hauttumorzentrum gegründet. Dieses wurde 2010 von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Wir sind Kooperationspartner dieser Einrichtung und ermöglichen den Patienten der Region Hegau, Hochrhein und Bodensee eine qualitativ hochwertige und zugleich heimatnahe Strahlentherapie. Weitere Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt Hauttumorzentrum.

03.08.2010 BRASILIANISCHE MEDIZINPHYSIKER AUS SAO PAULO ZU BESUCH IN SINGEN

Singen. Besuch aus Südamerika konnten wir Anfang August in unserer Praxis empfangen: Gisela Menegussi und Marco Antonio da Silva arbeiten als Medizinphysiker in der brasilianischen Millionen-Metropole Sao Paulo. Die Strahlentherapie des größten Krebszentrums der Stadt, das Instituto do Cancer do Estado de Sao Paulo, wird zur Zeit mit neuester Medizintechnik ausgestattet. Die Dosismessinstrumente werden von der Firma PTW aus Freiburg geliefert. PTW gilt im Bereich der Strahlendosimetrie als Weltmarktführer. In unserer Praxis werden PTW-Produkte zur Kontrolle hochpräziser Bestrahlungstechniken (IMRT, VMAT) eingesetzt. Unser Medizinphysikexperte M. Obenland konnte den brasilianischen Gästen den praktischen Einsatz der Instrumente und Software an unseren Großbeschleunigern demonstrieren.

Das Foto zeigt (von l. n. r.): M.A. da Silva, Dr. S. Hennings, G. Menegussi, M. Obenland, A. Forster (Fa. PTW). Foto: Johannes Lutterbach

09.07.2010 PROF. LUTTERBACH MITGLIED DER DEGRO-ARBEITSGRUPPE ZUR WEITERBILDUNG IN DER RADIOONKOLOGIE

Dresden. Seit Mitte der 1990er Jahre besteht die Möglichkeit, im Anschluss an das Studium der Humanmedizin die Weiterbildung zum Facharzt für Strahlentherapie zu absolvieren. Die Inhalte der Weiterbildung unterliegen naturgemäß einem fortwährenden Wandel und müssen an sich ändernde Rahmenbedingungen angepaßt werden. Zu den besonderen Herausforderungen gehört der Nachwuchsmangel in der Radioonkologie (der übrigens auch in vielen anderen medizinischen Disziplinen zu beobachten ist). Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) hat fünf Strahlentherapeuten aus ganz Deutschland in eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. M. Baumann, Ärztlicher Direktor der Strahlentherapie an der Universität Dresden, berufen - darunter als Vertreter für die niedergelassenen Strahlentherapeuten Prof. Dr. J. Lutterbach. Am 09.07.2010 ging es in einer ersten Arbeitssitzung um die Festlegung von Eckpunkten für ein Positionspapier, dass nach weiteren Beratungen im November verabschiedet und dem DEGRO-Vorstand zur Diskussion vorgelegt werden soll.

20.-22.06.2010 "DER ERFOLGSFAKTOR KOMMUNIKATION - MITARBEITERGESPRÄCHE PLANEN UND FÜHREN"

Hegne. In unserer Praxis mit den Standorten Singen und Friedrichshafen arbeiten mittlerweile 25 angestellte Mitarbeiter. Als Praxisbetreiber fühlen wir uns einer offenen und sich fortentwickelnden Betriebskultur verpflichtet. Im Rahmen unserer ISO-Zertifizierung haben wir begonnen, jährlich ausführliche Mitarbeitergespräche zu führen. So können wir gezielt auf persönliche Wünsche eingehen, Verbesserungsvorschläge sammeln und kritische Punkte ansprechen. Um solche Gespräche für beide Seiten positiv zu gestalten, bedarf es einer sorgfältigen Schulung. Nachdem in 2009 Prof. Lutterbach und Fr. Marx (Leitende MTRA) an dem im Kloster Hegne unter der Leitung von Dipl-Psych. C. Rewitz-Wehrle angebotenen Kurs teilgenommen hatten, ergänzten in diesem Jahr Fr. Dr. Bartelt, Fr. Dr. Björnsgard und Fr. Kriewe (Leitung MTRA Friedrichshafen) ihre Kenntnisse auf diesem Gebiet. Den Abschluss bildet ein Fortgeschrittenen-Seminar im Oktober 2010. Im kommenden Jahr werden Dr. Hennings und Fr. Dr. Reichmann die Kurse besuchen.

03.06.2010: PROF. HERMANN FROMMHOLD ZUM EHRENMITGLIED DER DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR RADIOONKOLOGIE ERNANNT

Magdeburg. Im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) vom 03.-06.06.2010 in Mageburg wurde Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Frommhold zum Ehrenmitglied ernannt. Prof. Frommhold leitete über fast 20 Jahre die Klinik für Strahlenheilkunde in Freiburg. Seiner Initiative und Schaffenskraft ist der Neubau der Klinik für Strahlenheilkunde an der Robert-Koch-Straße zu verdanken, die architektonisch zu den gelungensten Einrichtungen in Deutschland zählt. Fr. Dr. Bartelt, Dr. Hennings und Prof. Lutterbach gratulieren ihrem ehemaligen Chef zu der höchsten Auszeichnung, die unsere Fachgesellschaft zu vergeben hat!
Das Foto zeigt links Prof. Dr. Dr. h.c. H. Frommhold, Ehrenmitglied der DEGRO, rechts: Frau Prof. Dr. R. Engenhardt-Cabillic, Präsidentin der DEGRO. Foto: DEGRO.

24.-27.05.2010 AUS FEHLERN LERNEN - INTERNATIONALE TAGUNG ZUR SICHERHEIT IN DER STRAHLENTHERAPIE IN IRLAND

Dublin. Vom 24.-27.05.2010 fand in der irischen Hauptstadt die 6. ROSIS-Tagung statt. ROSIS steht für Radiation Oncology Safety Information System. Die Initiatoren haben in den vergangenen Jahren ein web-basiertes Meldesystem eingerichtet. In dieses kann jede Strahlentherapie anonym eigene Fehler eingeben. Die Meldungen werden nach bestimmten Kriterien sortiert und stehen allen angemeldeten Nutzern zur Einsicht offen. In internen Besprechungen kann man so z.B. überlegen, ob ein in einer anderen Abteilung aufgetretener Fehler auch im eigenen Haus möglich wäre - und welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um ihn zu verhindern.
Jährlich werden im Rahmen einer internationalen Konferenz die wichtigsten Fehlerquellen vorgestellt und die Fortentwicklung des Systems diskutiert. Für unsere Praxis nahm Medizinphysikexperte M. Obenland teil - übrigens als erster deutscher Medizinphysiker!

14.05.2010 WISSENSCHAFTLICHER BEITRAG FÜR EUROPÄISCHEN STRAHLENTHERAPIEKONGRESS IN BARCELONA ANGENOMMEN

Barcelona. Vom 12.-16.09.2010 findet in Barcelona der diesjährige Kongress der Europäischen Gesellschaft für Radioonkologie (ESTRO 29) statt. Unsere Praxis beteiligt sich an dieser Veranstaltung mit einem Beitrag, in dem eigene Ergebnisse zur IntensitätsModulierten RadioTherapie (IMRT) und Volumetric Modulated Arc Therapy (VMAT) dargestellt werden. Unsere Medizinphysikexpertin Marlies Pasler hat die Daten detailliert aufgearbeitet und wird diese in Spanien persönlich vorstellen. Noch vor wenigen Jahren wurden nahezu ausschließlich Forschungsarbeiten aus Universitätskliniken bei wissenschaftlichen Großveranstaltungen akzeptiert. Wir freuen uns deshalb als Praxis ganz besonders, zu dieser wichtigsten Veranstaltung der europäischen Strahlentherapieszene eingeladen worden zu sein!

11.05.2010 FORTBILDUNG FÜR ASSISTENZPERSONAL IM BRUST-/DARM-/PROSTATAKARZINOMZENTRUM

Singen. Seit 2007 haben sich das Klinikum Singen und auf die Behandlung von Krebspatienten spezialisierten Praxen in Singen und Umgebung zum Brust- bzw. Darmzentrum Hegau-Bodensee zusammengeschlossen. Im Jahr 2008 folgte das Prostatakarzinomzentrum. Alle drei Zentren sind von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Um die Qualifikation auch des Assistenzpersonals auszubauen, werden für die Gruppe regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen angeboten. Bei der Veranstaltung im Mai 2010 stellten Prof. Lutterbach und der Leitende Medizinphysikexperte H. Wirtz Grundprinzipien der Bestrahlungsplanung vor. Fr. Ohl referierte über das innovative Konzept unserer Praxis zur unterstützenden Behandlung von Patienten (Ernährung, häusliche Versorgung). 20 Pflegekräfte aus der Chirurgie, Urologie und Gynäkologie des Klinikums hatten Gelegenheit, sich umfassend zu informieren und mit den Referenten zu diskutieren.

07.05.2010 2. WORKSHOP KLINISCHE UND ADMINISTRATIVE INFORMATIK IN DER STRAHLENTHERAPIE

Freiburg. Die Bedeutung der Informatik nimmt in der modernen Strahlentherapie immer mehr zu. Große Datenmengen müssen gespeichert, sinnvoll kanalisiert und für einen gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum von 30 Jahren wieder abrufbar sein. Aus diesen Rahmenbedingungen ergeben sich zahlreiche Herausforderungen, die nach einer Auftaktveranstaltung im Jahr 2008 nun in einem weiteren Workshop "Klinische und administrative Informatik in der Strahlentherapie" in Freiburg bearbeitet wurden. Da es wenige Einrichtungen in Deutschland gibt, die so kompromisslos digitalisiert sind wie das Strahlentherapiezentrum Singen - Friedrichshafen, beteiligte sich unsere Praxis mit mehreren Vorträgen an dieser Veranstaltung. Prof. Lutterbach stellte das in Singen neuentwickelte Konzept zur digitalen Patientenaufklärung dar. H. Wirtz als Leitender Medizinphysiker erläuterte dem Fachpublikum das innovative Konzept der Anbindung der Zweigpraxis in Friedrichshafen an die Hauptbetriebsstätte in Singen.

05.05.2010 PATIENTENVERANSTALTUNG DES ONKOLOGIKUMS SINGEN ZU TUMOREN DES MAGEN-DARM-TRAKTS

Singen. Seit September 2009 arbeiten fünf in Singen ansässige und auf Krebsmedizin spezialisierte Praxen unter dem Namen "ONKOLOGIKUM - AMBULANTE KREBSMEDIZIN IN SINGEN" noch enger zusammen als zuvor. Nach einem "Tag der Offenen Tür" Ende September 2009 folgte nun eine weitere an Patienten gerichtete Veranstaltung zum Thema Darmkrebs: Dr. Banhardt berichtete über die Bedeutung der Gene beim Darmkrebs. Fr. Fassl von der AOK beleuchtete Aspekte der Ernährung bei der Krebsentstehung. PD Dr. Ghanem stellte den Beitrag der modernen Radiologie zur Erkennung von Darmkrebserkrankungen dar. Fr. Dr. Bartelt präsentierte die Möglichkeiten der modernen und nebenwirkungsarmen Strahlentherapie im Beckenbereich (IMRT, VMAT).

Abschließend berichtete Dr. Oehler über die Entstehung von Darmpolypen aus Sicht des Pathologen. Ca. 20 Teilnehmer diskutierten anschließend lebhaft mit den Vortragenden.

05.05.2010 VORTRAGSABEND MIT VORSTELLUNG DER NEUEN S3-LEITLINIE ZUR BEHANDLUNG DES PROSTATAKARZINOMS

Singen. Im September 2009 wurde nach jahrelanger Arbeit von der Deutschen Krebsgesellschaft die S3-Leitlinie zur Behandlung des Prostatakarzinoms vorgestellt. Das 650 Seiten starke Papier zeigt detailliert auf, welche diagnostischen und therapeutischen Wege im Zusammenhang mit der häufigsten Krebserkrankung des Mannes beschritten werden sollten. PD Dr. Seifert, Chefarzt der Urologischen Klinik des HBH-Klinikums, und Prof. Dr. Lutterbach, Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie, stellten im Rahmen einer gemeinsamen Vortragsveranstaltung des Prostatakarzinomzentrums Hegau-Bodensee interessierten ärztlichen Kollegen die wichtigsten Neuerungen vor. Im Anschluss an das dichtgedrängte Programm bestand in geselliger Runde die Möglichkeit, offene Fragen mit den Referenten zu diskutieren.

03.03.2010 STRAHLENTHERAPIE AUCH BEI ARTHROSEN WIRKSAM - VORTRAG VON PROF. DR. M. H. SEEGENSCHMIEDT

Singen. Mit dem Stichwort "Strahlentherapie" wird heute häufig die Diagnose "Krebs" verbunden. Auf Einladung der Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie stellte der international bekannte Strahlentherapeut M. H. Seegenschmiedt (Hamburg) im Radolfzeller Milchwerk verschiedene nicht-bösartige Erkrankungen vor, die sich mit einer niedrig dosierten Strahlentherapie effektiv und zugleich nebenwirkungsarm behandeln lassen. Hierzu gehören v.a. verschleissbedingte Gelenkveränderungen (Arthrosen), aber auch Überlastungsreaktionen von Sehnen und Knochen wie Fersensporn oder Tennisellenbogen. In einem Pressegespräch mit dem SÜDKURIER stellte Seegenschmiedt weitere Indikationen vor. Um die vollständige Reportage zu lesen hier, klicken Sie auf den Link "Strahlen gegen Arthrose" unter dem Foto. Das Foto zeigt: Prof. Dr. M. H. Seegenschmiedt (rechts), Prof. Dr. J. Lutterbach (links). Foto: Gudrun Trautmann

26.02.2010 BESONDERE QUALITÄT DER STRAHLENTHERAPIE BEI RE-ZERTIFIZIERUNG DER REGIONALEN ORGANZENTREN DURCH DEUTSCHE KREBSGESELLSCHAFT HERVORGEHOBEN

Singen. Das HBH-Klinikum in Singen sowie verschiedene Leistungserbringer im ambulanten Bereich haben 2008/2009 Zentren für Brustkrebs, Darmkrebs und Prostatakrebs gegründet. Die Strahlentherapie ist als Querschnittsfach in allen drei Zentren vertreten. Um Patienten eine verläßliche Überprüfung der Behandlungsqualität anzubieten, haben sich die Beteiligten entschlossen, ihre Arbeit durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) zertifizieren lassen. In jährlichen Abständen werden die Zentren von einem unabhängigen Gutachtergremium visitiert. Besonderen Wert legen die Auditoren auf die gute Vernetzung der Beteiligten sowie eine hohe Qualität der Behandlung in den jeweiligen Bereichen.
Am 24.02. und 26.02. erfolgten die diesjährigen Visitationen. Alle Zentren wurden erfolgreich rezertifiziert. Die Prüfer hoben unabhängig voneinander in ihren Abschlussberichten den hohen Qualitätsstandard der Strahlentherapie am Standort Singen hervor.

26.01.2010 ERFOLGREICHE RE-ZERTIFIZIERUNG DES PRAXISMANAGEMENTSYSTEMS NACH ISO 9001-2008 DURCH TÜV

Singen. Am heutigen Tag unterzog sich die Gemeinschaftspraxis Singen-Friedrichshafen erneut einer freiwilligen Überprüfung durch den TÜV Süd. Im Januar 2008 wurde das Managementsystem unseres Hauses erstmalig zertifiziert. Nun erfolgte nach strengen Regularien die Re-Zertifizierung nach dem aktuellen Standard ISO 9001-2008. Dabei wurde erstmals auch unser neuer Standort in Friedrichshafen visitiert. Das TÜV-Gutachten beschreibt keinerlei Abweichungen von den geforderten, umfangreichen Standards. Besonders hervorgehoben wurde die konsequente Umsetzung des Servicegedankens und die "extrem hohe Patientenorientierung" in allen überprüften Prozessen.
Hierzu gehört beispielsweise eine permanente elektronische Überprüfung der Wartezeiten: Diese beträgt bei mittlerweile über 50.000 in unserem Hause durchgeführten Behandlungen im Schnitt nur 12 Minuten!

27.-28.11.2009 BVDST-SYMPOSIUM "MANAGEMENT IN DER RADIOONKOLOGIE" UND BVDST-VORSTANDSSITZUNG

Berlin. Prof. Lutterbach nahm an der 9. Jahrestagung des Berufsverbands Deutscher Strahlentherapeuten (BVDST) teil. Die ca. 100 Teilnehmer beschäftigten sich mit verschiedenen Aspekten des Management in der modernen Strahlentherapie.
Im Anschluss fand die Vorstandssitzung des BVDST statt, dem Prof. Lutterbach seit Juni 2009 angehört. Der Vorstand erarbeitete eine Stellungnahme zur Neufassung der "Richtlinie Strahlenschutz in der Medizin". Besonders kritisch wurden in diesem Zusammenhang Pläne des Bundesumweltministeriums diskutiert, die Personalanforderungen in strahlentherapeutischen Einrichtungen drastisch zu verschärfen. Da weder ausreichend Fachärzte noch Mediziniphysikexperten für eine solche Neuregelung auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, würde die konsequente Umsetzung der Richtlinie zu einer deutlichen Verschlechterung der strahlentherapeutischen Versorgung der Bevölkerung führen. Der Vorstand des BVDST hat sich klar gegen dieses Vorhaben ausgesprochen und detaillierte Alternativvorschläge erarbeitet.

13.-14.11.2009: 3. TAGUNG "HERBST IM HEGAU"

Singen. Schon zu einer Tradition geworden ist ein kleines Symposium, das unsere Praxis in diesem Jahr zum 3. Mal ausrichtete. Beim "Herbst im Hegau" treffen sich eingeladene Strahlentherapeuten aus Baden-Württemberg und der Schweiz und diskutieren in kleinem Kreis aktuelle Themen der Strahlentherapie. Dieses Mal ging es um Diagnotik und Therapie von Lungenkrebserkrankungen. Neben radiologisch-diagnostischen und thoraxchirurgischen Aspekten wurden schwerpunktmäßig natürlich strahlentherapeutisch-praktische Aspekte besprochen. Die Veranstaltung wurde von der Landesärztekammer mit 10 Fortbildungspunkten anerkannt.

02.-05.11.2009: 51. JAHRESTAGUNG DER AMERIKANISCHEN GESELLSCHAFT FÜR STRAHLENTHERAPIE IN CHICAGO

Chicago. Anfang November fand in Chicago die 51. Jahrestagung der American Society for Radiation Oncology (ASTRO) statt. 10.000 Teilnehmer aus Klinik und Forschung trafen sich zu dem jährlich weltweit größten Fachkongress für Strahlentherapie. Für unsere Gemeinschaftspraxis besuchte Prof. Lutterbach diese fünftägige Veranstaltung, auf der u.a. neueste Studien zur Strahlenbehandlung von Brust-, Prostata- und Hautkrebs vorgestellt wurden. Begleitet wird die Tagung traditionell von einer großen Industrieausstellung, bei der die führenden Hersteller von Linearbeschleunigern und Produkten für die Strahlentherapie ihre Neuentwicklungen vorstellen.

Das Foto zeigt eine der "Plenary Sessions" mit Preisverleihung an die neuen Ehrenmitglieder der ASTRO. Foto: Johannes Lutterbach

21.10.2009: FEIERLICHE ERÖFFNUNG DER ZWEIGPRAXIS IN FRIEDRICHSHAFEN

Friedrichshafen. 10 Monate nach dem Spatenstich wurde am vergangenen Mittwoch unsere Zweigpraxis in Friedrichshafen offiziell eröffnet. In einer feierlichen Veranstaltung im Auditorium des Klinikums hoben der Geschäftsführer Johannes Weindel und der Ärztliche Direktor Kaare Tesdal die gute Kooperation beider Partner - Klinikum und Strahlentherapie - hervor, die eine rasche Umsetzung der 2007 entstandenen Idee einer Strahlentherapie in FN ermöglichte. Fr. Dr. Mari Björnsgard und Fr. Dr. Ursula Reichmann als in FN tätige Fachärztinnen für Strahlentherapie erläuterten die neuen Chancen für FN sowie die Möglichkeiten der modernsten Strahlentherapie-Techniken. Anschließend fand die feierliche Einweihung des Gebäudes und des Linearbeschleunigers "WENDELGARD" statt.

15.-17.10.2009: ESTRO-TEACHING COURSE BRONCHIALKARZINOM IN PRAG

Prag. Fr. Dr. Bartelt reiste Mitte Oktober nach Prag, wo seitens der Europäischen Dachorganisation der Strahlentherapie (ESTRO) aktuelle Aspekte bei der Behandlung von Lungenkrebs diskutiert wurden. Diese Erkrankung wird noch immer häufig erst in einem fortgeschrittenem Stadium erkannt und stellt dann Thoraxchirurgen, internistische Onkologen und Strahlentherapeuten vor große Herausforderungen. Insbesondere der interdisziplinäre Austausch der verschiedenen Fachgruppen spielte bei dieser Veranstaltung eine wichtige Rolle.

25.09.2009: TAG DER OFFENEN TÜR

Singen. Gemeinsam mit unseren Partnern im ONKOLOGIKUM (siehe Information vom 24.09.2009) haben wir am 25.09.2009 die Bürgerinnen und Bürger aus Singen und der Region zu einem Tag der Offenen Tür eingeladen. In unserer Praxis und der benachbarten Praxis von Dr. Banhardt und Dr. Fietz (internistsche Onkologie) bestand die Möglichkeit, sich über neueste medizinische Entwicklungen zu informieren. Im Mittelpunkt standen das persönliche Gespräch mit Ärzten und Mitarbeitern der Praxen sowie Vorträge für das Laienpublikum. In unseren Räumlichkeiten konnten der Computertomograph sowie die beiden Linearbeschleuniger besichtigt werden. H. Wirtz und M. Obenland standen als Medizinphysikexperten Rede und Antwort. Ein Highlight war das zwischen den Gebäuden aufgebaute begehbare Darmmodell.

24.09.2009: ONKOLOGIKUM - AMBULANTE KREBSMEDIZIN IN SINGEN

Singen. Unter dem Titel "ONKOLOGIKUM - Ambulante Krebsmedizin in Singen" haben sich fünf, schwerpunktmäßig auf dem Gebiet der Krebsdiagnostik und - therapie tätige Gemeinschaftspraxen in Singen zusammengeschlossen: Pathologie (Prof. Fellbaum, Dr. Oehler), Radiologie (PD Dr. Zwicker, PD Dr. N. Ghanem, Dr. Uhrmeister), internistische Onkologie (Dr. Banhardt, Dr. Fietz), Strahlentherapie (Dr. Bartelt, Dr. Hennings, Prof. Lutterbach) und Urologie (Dr. Hirschle, PD Dr. W. Bentas). Ziele sind u.a. die Verbesserung der Schnittstellen zwischen den Einrichtungen, eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit sowie ein abgestimmtes Vorgehen gegenüber den Kostenträgern. Im Rahmen einer Abendveranstaltung mit 60 geladenen Gästen, zu der wir auch die Landtagsabgeordnete Fr. V. Netzhammer (CDU) und die Verwaltungschefin des HBH-Klinikums Singen Fr. S. Schwörer begrüßen durften, wurde das neue Aktionsbündnis vorgestellt.

23.09.2009: LEITENDER PHYSIKER IN SCIENCE-TV BEIM WELTKONGRESS DER MEDIZINTECHNIK IN MÜNCHEN

München. Unser Leitender Physiker Holger Wirtz nahm im September in München am Weltkongress der Medizintechnik teil. 3000 Besucher aus aller Welt informierten sich über neueste Entwicklungen, u.a. auf dem Gebiet der Bildgebung. Präzise Informationen aus dem Körperinneren sind unentbehrliche Grundlage für eine präzise und damit nicht nur effektive, sondern auch nebenwirkungsarme Strahlentherapie. Als Consultant der Fa. Philips wurde Hr. Wirtz zweimal von Science-TV inverviewt. Schauen Sie selbst und klicken Sie hier: Kongressbericht 1, Kongressbericht 2.

28.07.2009: ANLIEFERUNG DES LINEARBESCHLEUNIGERS IN FRIEDRICHSHAFEN

Friedrichshafen. Ende Juli war es soweit: Nach mehrmonatiger Bauzeit konnte das medizintechnische Herzstück unseres 2. Praxisstandorts angeliefert werden. Ein Spezialunternehmen lieferte den mehrere Tonnen schweren Großbeschleuniger an. Nach der Einbringung der aus mehreren Komponenten bestehenden Maschine in das neue Praxisgebäude an der Röntgenstraße 12 (direkt vor dem Klinikum) werden die Einzelteile nun in einem ca. 3-wöchigen Prozess zu einer funktionierenden Einheit zusammengesetzt. Voraussichtlich am 12. August 2009 wird der Beschleuniger erstmals Strahlen produzieren können. Es folgen die sorgfältige Einmessung durch die Medizinphysikexperten unserer Praxis in Kooperation mit der Herstellerfirma ELEKTA sowie die Abnahme der Anlage durch den TÜV und die Genehming durch die Aufsichtsbehörde. Voraussichtlich Mitte September können dann die ersten Patienten bestrahlt werden.

Das Foto zeigt unser zukünftig in Friedrichshafen tätiges Team (v. l. n. r., stehend): Fr. Dr. Ursula Reichmann und Fr. Dr. Mari Björnsgard (Fachärztinnen für Strahlentherapie), Marlies Pasler und Michael Bay (Medizinphysikexperten). Foto: Peter Heinze

24.07.2009: TÜV-PRÜFUNG BESCHEINIGT EINWANDFREIE FUNKTION ALLER BESTRAHLUNGSGERÄTE

Singen. Im Rahmen des jährlichen TÜV-Besuchs wurden alle Bestrahlungsgeräte einer strengen Funktionsprüfung unterzogen. In mehrstündigen Tests wurden dabei unter den Augen eines erfahrenen Gutachters alle sicherheitsrelevanten Funktionen unserer Linearbeschleuniger sowie unseres Brachytherapiegerätes überprüft - ohne Beanstandung.
Als Besonderheit der diesjährigen Untersuchung ist die Genehmigung für die Durchführung einer neuartigen, technisch sehr aufwändigen Bestrahlungstechnik zu erwähnen: Mit offizieller Genehmigung dürfen wir demnächst als 2. Einrichtung in Deutschland "volumetric modulated arc therapy" - kurz VMAT - als Weiterentwicklung der IMRT einsetzen.

15.07.2009: VORSTELLUNG DES PROSTATAKARZINOMZENTRUMS HEGAU-BODENSEE ANLÄSSLICH DER REGIONALKONFERENZ DER BKK-/IKK-GESCHÄFTSFÜHRER IN SINGEN

Singen. Im Rahmen einer zweitägigen Regionalkonferenz der Geschäftsführer von Betriebs- und Innungskrankenkassen in Singen stellten PD Dr. H.-H. Seifert (Chefarzt der Urologie des HBH-Klinikums) und Prof. Lutterbach die Struktur und Arbeitsweise des seit 6 Monaten zertifizierten Prostatakarzinomzentrums Hegau-Bodensee vor. Durch Übersichtsreferate und die anschließende Diskussion konnten sich die Krankenkassenvertreter ein lebendiges Bild davon machen, wie die interdisziplinäre Zusammenarbeit in unserem "jüngsten" Organzentrum funktioniert.

08.07.2009: GRÜNDUNG EINER SELBSTHILFEGRUPPE IM RAHMEN DES PROSTATAKARZINOMZENTRUMS HEGAU-BODENSEE

Singen. Um die Patientenbeteiligung im neu gegründeten und von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Prostatakarzinomzentrum Hegau-Bodensee zu stärken, luden die Hauptkooperationspartner und Vertreter bestehender Selbsthilfegruppen zu einer Auftaktveranstaltung für Interessierte ein. PD Dr. H.-H. Seifert und Prof. Lutterbach stellten die Zentrumsstruktur und aktuelle Therapiestandards in Urologie und Strahlentherapie dar. Rolf Dummer berichtete über seine Tätigkeit als Vorsitzender der Selbsthilfegruppe Pfullendorf, Johannes Fuchs über sein Wirken als Koordinator der Selbsthilfegruppen im Landkreis Konstanz. 50 Männer (und Frauen!) nahmen teil. Die eigentliche Gründung einer Selbsthilfegruppe ist im Rahmen einer eigenen Veranstaltung geplant.
Das Foto zeigt (v. l. n. r.): A. Krapf (Landesverband Prostatakrebs Selbsthilfe), Johannes Fuchs, Dr. M. Bodenbach (Oberarzt Urologie), Prof. J. Lutterbach, R. Dummer, Holger Bertok (Koordinator des Prostatakarzinomzentrums). Foto: Andrea Jagode

08.07.2009: ÖFFENTLICHES TUMORBOARD DES BRUSTZENTRUMS HEGAU-BODENSEE

Singen. Einmal wöchentlich (dienstags, 08.00 Uhr) treffen sich Gynäkologen, Pathologen, Radiologen, internistische Onkologen und Strahlentherapeuten im Rahmen des Brustzentrums Hegau-Bodensee, um die optimale Therapiestrategie für Patientinnen mit Brustkrebs zu besprechen. Einmal jährlich findet diese Veranstaltung abends statt, um auch niedergelassenen Kollegen die Möglichkeit zur Teilnahme zu bieten. Zahlreiche ärztliche Kollegen trafen sich am 08.07. im Turmsaal, um eigene Fälle vorzustellen und zu diskutieren. Ergänzt wurde die Präsentation um Vorträge zu den neuesten Entwicklungen in der Chemo- und Hormontherapie des Brustkrebses sowie zur Singender Nachsorgestrategie. Die Strahlentherapie war durch Fr. Dr. Bartelt im Podium vertreten.

07.07.2009: VORTRAG VON PROF. LUTTERBACH IN REGENSBURG ZUR AMBULANTEN STRAHLENTHERAPIE

Regensburg. Auf Einladung des Medizinischen Versorgungszentrum Dr. Neumaier & Kollegen hielt Prof. Lutterbach einen Vortrag zum Thema: "Ambulante Strahlentherapie - es geht mehr, als man denkt". Gemeinsam mit internistischen Onkologen ging es um die Frage, wie man mit Hilfe einer optimalen unterstützenden Behandlung während der Radio(chemo)therapie den Patienten in seinem häuslichen Umfeld belassen und eine stationäre Aufnahme vermeiden kann. Anlass der Veranstaltung war das einjährige Bestehen des interdisziplinären Facharztzentrums Regensburg.

11.06.2009: PROF. LUTTERBACH IN DEN VORSTAND DES BERUFSVERBANDS DER DEUTSCHEN STRAHLENTHERAPEUTEN (BVDST) GEWÄHLT

Bremen. Prof. Lutterbach wurde bei der jährlichen Mitgliederversammlung in den Vorstand des Berufsverbands der Deutschen Strahlentherapeuten e.V. (BVDST) gewählt. Er konnte sich gegen zwei weitere Kandidaten durchsetzen, die sich ebenfalls für diese Position beworben hatten. Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Der BVDST nimmt v.a. berufspolitische Aufgaben wahr, z.B. die Honorarverhandlungen mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Darüber hinaus organisiert der Verband fachspezifische Fortbildungsveranstaltungen.

08.06.2009: GESUNDHEIT TRIFFT POLITIK

Singen. Der Austausch mit politischen Entscheidungsträgern ist für die Leistungserbringer im Gesundheitswesen von zentraler Bedeutung. In unregelmäßiger Folge treffen wir uns deshalb zum Gedankenaustausch. Im Juni durften wir Oliver Ehret, den Oberbürgermeister der Stadt Singen, und Andreas Hoffmann, den gesundheitspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, in unserer Praxis begrüßen.

05.06.2009: BERUFUNG VON HOLGER WIRTZ IN DAS INTERNATIONAL RADIATION ONCOLOGY ADVISORY BOARD DER FIRMA ELEKTA

Stresa. Holger Wirtz, Leitender Physiker der Gemeinschaftspraxis, wurde beim ELEKTA User Meeting im italienischen Stresa in das International Radiation Oncology Advisory Board berufen. Dieses von wenigen ausgewählten Experten aus aller Welt besetzte Gremium berät die Firma ELEKTA bei der medizintechnischen Weiterentwicklung der Strahlentherapie. Hr. Wirtz ist der einzige deutsche Medizinphysikexperte, der dieser Gruppe angehört.

05.05.2009: AKTUELLE ENTWICKLUNGEN IN DER STRAHLENTHERAPIE - RELEVANTES FÜR DIE HAUSÄRZTLICHE PRAXIS

Singen. Anfang Mai durften wir 20 interessierte Kollegen des hausärztlichen Qualitätszirkels Singen/Hegau in unserer Praxis begrüßen. In einem spannenden Dialog wurden verschiedene Facetten der Strahlentherapie bei Krebserkrankungen, vor allem aber auch bei sogenannten "gutartigen" Erkrankungen diskutiert. Nach einer ausführlichen Praxisführung mit Gerätedemonstration klang der Abend mit einem Imbiß aus. Von der Ärztekammer anerkannte Fortbildungsveranstaltung (3 Punkte)

27.04.-30.04.2009: ONKOLOGIEWEITERBILDUNG FÜR KRANKENSCHWESTERN IN DER STRAHLENTHERAPIE SINGEN

Singen. Im Rahmen der beruflichen Spezialisierung besteht für examiniertes Pflegepersonal die Möglichkeit, eine Weiterbildung zur Krankenschwester für Onkologie zu machen. Wir durften in diesem Zusammenhang eine Krankenschwester des Spitals Waldshut zu einem einwöchigen Praktikum in unserer Praxis begrüßen. U.a. standen Präsenz bei Aufklärungsgesprächen, Begleitung vom Patienten an den Bestrahlungsgeräten und Hausbesuche mit unserer Mitarbeiterin Frau Ohl (Krankenschwester für Palliative Care) auf dem abwechslungsreichen Programm.

25.04.2009: "UPDATE REKTUMCARCINOM"

Friedrichshafen. Im Rahmen einer interdisziplinären Fortbildungveranstaltung für die Hausärzte des Bodenseekreises stellte Fr. Dr. Björnsgard den aktuellen Stand der Strahlenbehandlung des Rektumcarcinoms dar. Eine im Februar 2009 hochrangig publizierte Studie belegt, dass bei lokal fortgeschrittenen Stadien dieser Erkrankung durch die Strahlentherapie trotz optimaler chirurgischer Operationstechnik die Tumorkontrolle signifikant verbessert werden kann.

24.04.2009: VORTRAG BEIM 1. DEGRO WORKSHOP FÜR KLINISCHE UND ADMINISTRATIVE INFORMATIK

Hr. Wirtz und Prof. Lutterbach referierten beim 1. Workshop der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) in Freiburg zum Thema digitale Patientenakte. Insbesondere ging es um die Darstellung der sog. "hochqualifizierten digitalen Signatur" und die Präsentation von in Zusammenarbeit mit den Firmen Perimed und Intarsys neu erstellten digitalen Patientenaufklärungsbögen. Die Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie in Singen setzt das Konzept der papierlosen Praxis konsequent um und entwickelt es mit führenden deutschen Universitätskliniken fort.

21.04.2009: "WAS GEHT ALLES? NEUE WEGE IN DER AMBULANTEN KREBSTHERAPIE"

Bad Säckingen. Prof. Lutterbach und Dr. Philip Hoffmeister (Bad Säckingen) stellten in einem gemeinsamen Vortrag dem haus- und fachärztlichen Qualitätszirkel Südschwarzwald aktuelle Strategien der ambulanten Krebstherapie vor. Bei entsprechender Vorbereitung des Patienten, dem Einsatz neuester Medizintechnik und einer frühzeitig beginnenden Symptomtherapie können derzeit 98% der Strahlentherapiesitzungen am Standort Singen ambulant durchgeführt werden.

01.04.2009 VERNETZUNG MIT DEM MEDIZINISCHEN WEB-INFORMATIONSDIENST UP-TO-DATE-ONLINE

Singen. Ab heute hat die Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie Zugriff auf den webbasierten medizinischen Informationsdienst Up-to-Date-Online. Für diesen global angebotenen, kostenpflichtigen Dienst schreiben über 4.000 Ärzte. Suchfunktionen ermöglichen die rasche Orientierung auf über 80.000 Textseiten, im wesentlichen Übersichtsartikel. 40% der Artikel werden innerhalb von 4 Monaten vollständig überarbeitet und repräsentieren so den aktuellen Stand des medizinischen Wissens.
Für uns füllt der Dienst eine Lücke zwischen Fachzeitschriften, die wir regelmäßig lesen, und Fachbüchern, die aufgrund des mehrjärigen Abstands zwischen Neuauflagen zwangsläufig nur eingeschränkt aktuell sein können.

26.03.2009 DETAILLIERTE DATENAUSWERTUNG VERBESSERT BEHANDLUNGSQUALITÄT

Singen/Crawley. Als erste strahlentherapeutische Einrichtung Deutschlands hat unsere Praxis heute eine leistungsstarke neue Software in den Routinebetrieb integriert, die eine detaillierte Analyse von klinischen Daten erlaubt. Die Installation von ANALYTIQ erfolgte mit der Fa. Elekta durch M. Fischer, Crawley. Mit dem neuen Programm können wir z.B. Therapieergebnisse und Nebenwirkungen gezielt auswerten. Diese Daten helfen uns, die Behandlung weiter zu verbessern. Außerdem erleichtert die Software den Informationsaustausch mit unseren Kooperationspartnern wie den hiesigen Organzentren (Brustzentrum, Darmzentrum, Prostatakarzinomzentrum). Alle Daten werden selbstverständlich anonymisiert ausgewertet.

09.03.2009 PROSTATACARCINOMZENTRUM HEGAU-BODENSEE VON KREBSGESELLSCHAFT EMPFOHLEN

Singen. Am heutigen Tag wurden von der Deutschen Krebsgesellschaft die Urkunden zur Eröffnung des Prostatacarcinomzentrums Hegau-Bodensee überreicht. Hr. Prof. Pfitzenmaier und Hr. Prof. Lutterbach nahmen als Vertreter der Hauptkooperationspartner Urologie und Strahlentherapie die Zertifikate entgegen. Im Rahmen einer ausführlichen Begutachtung hatte die Deutsche Krebsgesellschaft im Dezember 2008 festgestellt, dass beide Abteilungen in Zusammenarbeit mit der Radiologie, der Pathologie und der Inneren Medizin eine hervorragende und interdisziplinär sorgfältig abgestimmte Behandlung von Patienten mit Prostatacarcinomen leisten. Bis Ende 2008 wurden weniger als 40 Zentren in Deutschland in dieser Weise ausgezeichnet. Das Foto zeigt (von l. n. r.): Prof. Lutterbach (Strahlentherapie), Sabine Schwörer (Geschäftsführerin des HBH-Klinikums Singen), Prof. Pfitzenmaier (Ärztlicher Direktor Urologie), Dr. Bodenbach (Oberarzt Urologie).
Foto: Andrea Jagode

25.02.2009 VORTRAG ZUR BILDUNG VON TUMROZENTREN BEIM SALES-MEETING DER FA. PHILIPS

Berlin. Prof. Lutterbach referierte beim diesjährigen Sales-Meeting der Fa. Philips über das Thema "Zentrenbildung in der Onkologie". Die Sparte Healthcare der Fa. Philips entwickelt, produziert und vertreibt Produkte u.a. für die Strahlentherapie. Wir pflegen einen regelmäßigen Austausch mit Medizintechnikfirmen, um patientenorientierte Innovationen voranzutreiben. In unserer Praxis stammen der Computertomograph und das Bestrahlungsplanungssystem von der Fa. Philips.

18.02.2009 SYMPOSIUM ZUR TEILBRUSTBESTRAHLUNG MIT INTRABEAM-SYSTEM

Frankfurt/Main. Fr. Dr. Bartelt nahm an einem von der Fa. Zeiss ausgerichteten Symposium teil, bei dem neue Ergebnisse zur Teilbrustbestrahlung mit dem Intrabeam-System vorgestellt wurden. Derzeit sind 14 Geräte dieses Typs in Deutschland in Betrieb. Die Teilbrustbestrahlung stellt derzeit keinen etablierten Behandlungsstandard dar und sollte nur im Rahmen von kontrollierten klinischen Studien eingesetzt werden. Weder zu den onkologischen noch zu den kosmetischen Langzeitfolgen einer solchen Behandlung liegen bislang Ergebnisse vor.

17.02.2009 KOOPERATION MIT DER UNIVERSITÄTSKLINIK FÜR THORAXCHIRURGIE IN FREIBURG

Singen/Freiburg. Im Rahmen eines Pressegesprächs wurde heute die Kooperation des HBH-Klinikums Singen mit der Universitätsklinik für Thoraxchirurgie in Freiburg vorgestellt. Um Patienten aus der Region eine optimale operative Versorgung von z.B. Lungenkrebserkrankungen zu ermöglichen, wird ab März der Geschäftsführende Oberarzt der Freiburger Thoraxchirurgie, Prof. Dr. C. Stremmel (auf dem Foto unten 2. v. r.), in Singen wöchentlich an der interdisziplinären Tumorkonferenz teilnehmen, eine eigene Sprechstunde abhalten und kleinere operative Eingriffe vornehmen. Für größere thoraxchirurgische Operationen werden die Patienten nach Freiburg überwiesen. Die dortige Thoraxchirurgie stellt eine der größten Einrichtungen dieser Art in Deutschland dar.
Die Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie ist in das neue Konzept als Kooperationspartner fest integriert. Je nach Stadium der Erkrankung wird die Bestrahlung vor oder nach der Operation durchgeführt bzw. ersetzt diese im Falle der Inoperabilität. Mit neuester Medizintechnik ist in unserer Praxis eine besonders lungenschonende Bestrahlung gewährleistet. Wir arbeiten darüber hinaus eng mit internistischen Onkologen zusammen, die ggf. eine begleitende Chemotherapie durchführen. Foto: Andrea Jagode

17.-18.02.2009 IMRT-KURS DER GEMEINSCHAFTSPRAXIS FÜR STRAHLENTHERAPIE

Singen. Zu einem von unseren Medizinphysikexperten Hr. Wirtz und Hr. Obenland durchgeführten IMRT-Kurs durften wir bayerische Kollegen begrüßen. Die intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT) stellt einen Schwerpunkt unserer Praxistätigkeit dar und wird unter dem Menüpunkt Therapie, Unterpunkt Präzisiontechnik IMRT näher beschrieben. Die Besucher hatten Gelegenheit, sich im laufenden Betrieb eingehend mit der Planung und der Durchführung der IMRT sowie flankierenden Qualitätssicherungsmaßnahmen wie der Dosimetrie vertraut zu machen.

12.02.2009 ANERKENNUNG DES PROSTATAKARZINOMZENTRUMS HEGAU-BODENSEE DURCH DIE DEUTSCHE KREBSGESELLSCHAFT

Singen. Das Prostatakarzinomzentrum Hegau-Bodensee erfüllt alle Voraussetzungen für die offizielle Anerkennung durch die Deutsche Krebsgesellschaft. Dies hat OnkoZert, das Zertifizierungsinstitut der Deutschen Krebsgesellschaft, mit Schreiben vom 09.02.2009 bestätigt (siehe Menüpunkt: Qualität - Zertifikat Prostatazentrum).
Die Anerkennung ist auch eine Auszeichnung für unsere Praxis als Hauptkooperationspartner des Prostatakarzinomzentrums. Die Therapie des Prostatakrebses auf höchstem technischen Niveau stellt einen ausgewiesenen Schwerpunkt unserer strahlentherapeutischen Tätigkeit dar.

26.01.2009 SPORTSFREUNDE ZU GAST IN DER PRAXIS

Singen. Eine Gruppe von 25 Mitgliedern des TSV Bodman informierte sich während eines zweistündigen Besuchs über das Konzept und die apparative Ausstattung unserer Praxis. Nach einem einführenden Vortrag von Prof. Lutterbach gab es Gelegenheit zur ausführlichen Diskussion. Bei der anschließenden Führung demonstrierte Hr. Wirtz als Leitender Physiker die Funktion von Computertomograph und Linearbeschleuniger.

21.01.2009 ERFOLGREICHE REZERTIFIZIERUNG UNSERER PRAXIS NACH DIN ISO 9001/2000

Singen. Unser Qualitätsmanagementsystem wurde erstmals im Januar 2008 vom TÜV Süd nach DIN ISO 9001/2000 zertifiziert. In jährlichen Abständen wird die Einhaltung der vorgegebenen Qualitätsstandards sowie deren kontinuierliche Weiterentwicklung überprüft. Bei der heutigen Rezertifizierung wurde von einem unabhängigen TÜV-Gutachter bestätigt, dass dieses Ziel für 2008 in vollem Umfang erreicht wurde. Das nächste Audit folgt im Januar 2010.

17.12.2008 SPATENSTICH FÜR DIE NEUE STRAHLENTHERAPIEPRAXIS IN FRIEDRICHSHAFEN

Friedrichshafen. Am 17. Dezember erfolgte im Beisein von Oberbürgermeister Josef Büchelmeier und Klinikumsgeschäftsführer Johannes Weindel sowie weiterer Ehrengäste der Spatenstich für die neue Strahlentherapiepraxis in Friedrichshafen. In unmittelbarer Nähe zum Klinikum wird diese Einrichtung unter Leitung von Fr. Dr. Mari Björnsgard ab September 2009 Patienten aus der Region Friedrichshafen die Möglichkeit einer hochmodernen Behandlung bieten und die Fahrzeiten zu den täglichen Behandlungen deutlich verkürzen. Durch die enge Anbindung an die Singener Praxis können zahlreiche Synergieeffekte genutzt werden. Foto: Georg Wex

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26. Oktober 2017